Manchmal sind die Kommentare der NZZ ebenso erratisch und unlogisch wie Trumps Verhalten.
Einerseits wird in einem Artikel der heutigen NZZ getitelt: «Mit widersprüchlichen Aussagen verwirrt Trump Freund und Feind», andererseits behauptet ein anderer Autor der NZZ, der Krieg sei auch DEs und Europas Krieg.
Inwiefern, bitte sehr?
Klar, Herr Steinmeier und Konsorten gratulierten diesem schrecklichen Terrorregime vor einigen Jahren auch noch zum Jubiläum. Völlig daneben. Und Klingbeils Meinung heute ist sowieso unwesentlich, so wie die der ganzen SPD.
Eine klar kritische Meinung zum iranischen Terrorregime hätte man damals – als Steinmeier denen gratulierte- schon eindeutig formulieren und übermitteln müssen. Aber damals wurden klare Worte gegen Steinmeier/SPD noch (auch von der NZZ) zensiert.
Und klar ist auch, dass man Irans Ambitionen zum Bau von Atombomben und Raketen, mit denen diese die ganze Welt bedrohen können, ausschalten muss.
Klar ist auch, dass diese ewige Bedrohung Israels von Seiten Irans endlich ein Ende haben muss.
Das könnte man mit energischen, konsequent durchgeführten Sanktionen und auch Vorstössen von allen anständigen Staaten in der UNO machen. Aber leider ist die UNO schon lange zu nichts mehr nütze und sie ist total unterwandert von den 5 ewigen «Siegermächten» einerseits, aber auch von allen möglichen Möchtegernstaaten, die die Schurkenstaaten aus Eigennutz auch noch protegieren.
Auch ein vernünftig geplanter Krieg einer vorher abgesprochenen Koalition wäre denkbar.
Das ist dieser Krieg aber nicht. Trump hat diesen Krieg eigenwillig und komplett konfus vom Zaun gebrochen, nachdem er den Europäern sehr eindeutig an den Kopf geworfen hat, dass er nichts von ihnen hält, dass er die Allianz mit ihnen beenden möchte. Er hat Europa beleidigt und selbst direkt bedroht mit der irren Idee einer Besetzung Grönlands. Er brauche keine NATO, hiess es, keine Europäer usw.
Er unterstützt die Ukraine nicht mehr, sondern den Verbrecher Putin.
Und nun sollen laut Herrn Bockenheimer von der NZZ auf einmal die Europäer Trump aus der Patsche dieses von ihm selbst verursachten, erratischen Kriegs heraushelfen?
Von dem Trump heute behauptet, dass er schon wieder beendet ist, und morgen schon wieder das Gegenteil?
Wie irre, NZZ-Redaktion, ist das denn?
Europa stellt den USA von GB über DE/ Ramstein bis nach Zypern Infrastruktur zur Verfügung für diesen Krieg. Trump beschimpft die Spanier masslos, weil sie sich weigern, ihm auch noch Militärbasen zur Verfügung zu stellen.
Obwohl Europa schon mehr als genug belastet ist mit der Unterstützung der Ukraine, die Trump so vollkommen ablehnt. Wir unterstützen die Ukraine mit Waffen, Geld en masse, der Unterbringung von Flüchtlingen usw.
Trump scharwenzelt unterdessen um Putin herum, lädt ihn ein und lädt sich selbst nach Moskau ein.
Das Gleiche gilt für den Nahen Osten. Dort ist Trump «best friend» mit all den Glitzerländern am Golf, die allesamt Diktaturen sind. Die Oberdiktatoren, die Mullahs, lassen nun ihre Drohnen auf die Glitzerwelt donnern. Und da soll sich Europa auch noch einmischen?
Nein, danke dieser Krieg ist NICHT Europas Krieg! Europa sollte sich da keinesfalls auch noch einmischen.
Wenn schon, sollen die Saudis, die Emirate Trump in seinem Krieg unterstützen.
Aber Europa sollte konsequent den Iran sanktionieren und eventuell diplomatische Dienste zur Verfügung stellen.
Und vor allem sollte es auf dem eigenen Kontinent dafür sorgen, dass die ekligen antisemitischen Demonstrationen gegen Israel aufhören. Israel wird massiv von Iran und dessen Handlanger bedroht. Das heisst auch, dass die Demonstrationen für das Mullahregime Irans in Europa aufhören müssen. Mit einem Wort: Europa muss vor der eigenen Haustüre für Ordnung sorgen.