Narrenhaus Welt

So extrem wie dieses Jahr das Wetter ist, so extrem und sogar noch verrückter ist die Welt.
Es wird tatsächlich immer schlimmer.

Diktatoren und sogar Mörder unter ihnen, versuchen die freien, demokratischen westlichen Länder immer stärker in ihrem Sinn zu beeinflussen.

Ein Film, der Chancen auf eine Oscar-Auszeichnung hatte und vom Publikum bejubelt wurde, musste abgesetzt werden, weil er den saudischen Machthabern ihr Narrativ vom wundervollen fortschrittlichen Staat zunichte machen würde. Sklaverei in Wirklichkeit, statt Fortschritt im Märchen.
Wie sehr die Frauen in der arabischen Welt drangsaliert, unterdrückt und versklavt werden, soll möglichst nicht allzu öffentlich gemacht werden. Die «Herren» beuten die Frauen lieber weiterhin im Dunklen Kämmerlein sozusagen auf das Übelste aus und wollen der Welt weismachen, dass alles in bester Ordnung sei, dass die Frauen sogar immer mehr Freiheit geniessen. Erstens ist dies überhaupt nicht der Fall und zweitens hat kein Mann das Recht, Frauen irgendwelche Freiheiten zuzugestehen oder nicht, da die Frauen schon von Geburt an das Menschenrecht auf Freiheit besitzen, das die „Herren“ ihnen widerrechtlich wegnehmen.
Paperlapapp, könnte man also sagen und sich über diese Vorsteinzeitmänner amüsieren, wenn es für die betroffenen Frauen nicht blutiger Ernst wäre.

Der chinesische Diktator will sein Land ebenfalls weissgewaschen und schöngemalt der Welt präsentieren. Man soll weder Kritik an dem wundervollen China der kommunistischen Partei äussern, noch allzu intensiv nach der Handhabung der Menschenrechte oder wie denn nun tatsächlich die Corona-Seuche in die Welt gekommen ist, nachfragen. Fragen stellen verboten! heisst die Devise hier. Und:
«Nicht durch uns», behauptet die Diktatur. «Wir waschen unsere Hände in Unschuld.»

Und man verhindert mit allen Mitteln eine wirkliche Untersuchung der Sachlage durch die WHO.
Leute, die neutrale und noch dazu äusserst sinnvolle Untersuchungen verhindern (wollen) tun das in praktisch 100% der Fälle, weil sie etwas ganz Mieses zu verbergen haben. Jemand, der nichts zu verbergen hat, könnte ja getrost die Dinge genauer unter die Lupe nehmen lassen. Das hilft allen und schadet niemand. Schliesslich ist es äusserst notwendig zu wissen, wieso, wo und wie die Pandemie entstehen konnte. Aber nicht mit China! Oh, nein! Da könnten ja unangenehme Wahrheiten an den Tag kommen.

Zudem werden auch im Westen immer mehr Versuche unternommen, Forscher, Wissenschaftler, Universitäten im eigenen Sinn zu beeinflussen. Man droht und schreckt weder vor Gewalt noch Geiselhaftung von Ausländern oder auch Familienangehörigen von im Ausland wohnenden Chinesen zurück. Primitiv! Damit beweist man der Welt eigentlich nur (genau wie die notorischen Araber), dass man tatsächlich das freie Wort im eigenen Sinn unterdrücken und/ oder verbiegen will.

Der Fall an der Universität St Gallen, angeblich eine renommierte Wirtschaftsuniversität, ist nur ein Beispiel von vielen. Ein Doktorand macht kritische Anmerkungen zu China und Schwups, schon erhält die Professorin die ihn betreut eine Warn-Mail aus Kanada, dass hier schwankender Boden betreten wird. Der Doktorand wird über Nacht sozusagen zum Nicht-Doktorand erklärt, von dem sich die Professorin und die Hochschule distanzieren.

Nennt man das nun Feigheit? Schwanzeinkneifen vor dem mächtigen China oder einen Kotau bis zum Boden runter vollführen? Und das in der angeblich freien Schweiz!

Südeuropa hat offenbar mit sehr hohen Temperaturen zu kämpfen. Trotzdem dürften nicht derart viele Brände ausbrechen. In nur 4% sind natürliche Ursachen Auslöser von einem Brand (Blitzschlag z.B.).
Nachlässigkeit im Umgang mit Feuer (Zigaretten, Grillfeuer usw), sowie vor allem Brandstiftung sind an den meisten verheerenden Feuern schuld. D.h. es sind Menschen die in verbrecherischer Absicht oder aus Nachlässigkeit, Dummheit und Geldgier Wälder, Unterholz usw während einer Trockenphase anzünden.

Ein weiterer Faktor ist das richtige Landmanagement. Wie viel Totholz lässt man herumliegen, das im Falle eines Brandes zum Beschleuniger wird? Werden regelmässig kontrollierte kleine Feuer eingesetzt, um dürres Gras, Totholz usw zu eliminieren?

Die Feuerwehren und Katastrophenmanager könnten viel effizienter durch natürliche Ursachen entstandene Feuer unter Kontrolle bekommen und ihre Mittel dort gezielt einsetzen, wenn sie nicht ständig auch noch Feuer bekämpfen müssten, die von bösartigen oder dummen Brandstiftern gelegt werden.
Es ist unglaublich, dass es diese Art von verbrecherischen Menschen gibt, die ihren Mitmenschen, den Tieren und der ganzen Natur absichtlich solchen grässlichen Schaden zufügen.

Wo die einen zu viel Hitze haben, sind bei anderen Sintfluten ein Problem. Schon zu biblischen Zeiten gab es, wie alle wissen, Sintfluten, die alles überschwemmten. Es ist also nichts wirklich Neues.
Neu ist vor allem, dass die Menschheit viel zu dicht gedrängt in Gegenden wohnt, in denen man eigentlich nicht wohnen sollte: zu nahe am Wasser, dem man dazu noch seinen Überschwemmungsraum genommen und zugebaut hat.

Was wäre die logische Schlussfolgerung aus allen diesen Naturkatastrophen?
Dass die Menschheit keinesfalls noch mehr zunehmen darf.

In der Schweiz, z.B., die in grossen Teilen ein sehr gebirgiges Gelände hat, wohnen heute schon ca 8 Millionen Menschen. Viel zu viele!
Angeblich sollen in wenigen Jahren bis zu 10 oder 11 Millionen Menschen hier leben. Ein schauderhafter Gedanke. Will man die alle aufeinanderstapeln? In Hochhäuser stecken, die «Natur» nur noch per Video und Zoom zuschalten? Die Täler sind zugebaut, das Mittelland ebenfalls.
Die Bahnen fahren schon so dicht hintereinander, – und das in ganz Europa- dass ein Umsteigen aller auf ÖV illusorisch ist. Die Schweizer Strassen und Autobahnen wurden für 5 Millionen ausgelegt. Der reinste Wahnsinn, das Land mit 10 Millionen Menschen bevölkern zu wollen.
Katastrophen wie Bergrutsche, Lawinen, Überschwemmungen werden unweigerlich immer mehr Menschen treffen, da immer mehr an Orten wohnen werden, wo keine Gebäude stehen sollten.

Es herrscht zwar angeblich Klimawandel und man sollte CO2 einsparen, oder gar nicht erst erzeugen. Und trotzdem fliegen amerikanische Milliardäre ungeniert in die Atmosphäre hinauf – nicht wirklich ins All – für 10, 20 Minuten, mit Raketen, die eine ungeheure Menge CO2 für Nichts und Wiedernichts ausstossen.
Diese Fliegerei bringt nicht einmal der Wissenschaft etwas. Und die Unmenge Schrott die dabei entsteht, kreist lustig um die Erde, bis sie entweder verglüht oder uns irgendwo unkontrolliert auf den Kopf fällt.

Dafür überlegt man sich allen Ernstes den armen, von den Menschen sowieso schon viel zu sehr geplagten Kühen Maulkörbe umzuhängen, die die Luft, die die Kühe ausatmen, filtern sollen. Die Kühe werden selbstverständlich nicht gefragt.
Irgendwo sind wir doch alle gaga!

Bei olympischen Spielen und ebenfalls bei den weltweit stattfindenden Pferderennen, werden Tiere im grossen Massstab rund um die Welt geflogen, um dann gequält zu werden, damit irgend so ein Menschlein eine Medaille nach Hause tragen darf.

Einer der primitiven Kommentatoren der japanischen Olympiade meinte in den Medien ganz empört: Da wird der Reiterin so ein «mieses Pferd zugelost» und dann geht die Medaille baden. Dieser Mann denkt auch keine Sekunde lang an das arme Tier. Das ist kein «mieses Pferd», sondern eine von Menschen gequälte Kreatur, die da nicht mehr mitmachen will. Und die Reiterin und die Trainerin schlagen auf das verängstigte Tier auch noch ein und behaupten hinterher, sie seien Tierfreundinnen. Ach ja? Und wir sind alle der Weihnachtsmann und der Little Hobbit und ganz, ganz zuckersüsse Kerlchen.

Der Herrscher von Dubai lässt jeden Frühling seinen gesamten Rennstall, d.h. mindestens einen Jumbojet voller Pferde nach Mittelengland verfrachten. Im Herbst geht es zurück nach Dubai oder sonst wohin, wo immer diese Rennen stattfinden. Umweltverschmutzung par excellence plus Tierquälerei. Interessiert niemand. Hauptsache das Geld rollt. Und die Queen zeigt ihre Freundschaft.

Die Britishen Royals könnten einem fast leid tun, aber nur fast, denn auch sie haben eine Wahl: sie müssen (oder wollen?) mit Leuten, wie dem Dubai, freundlich tun, die ihre eigenen Töchter entführen, einsperren und unter Drogen setzen. Oder – schlimmer noch – mit dem Auftragsmörder von Saudi-Arabien sich ablichten lassen. Beim Hände-Schütteln und Freundschaft vorheucheln (?). Wenn man mit so Jemandem beim Dinner sitzen und Konversation machen muss….

Wie gesagt: Die Welt ist verrückt. Sie ist verrückt, weil viel zu viele Verrückte viel zu viel Macht besitzen.
Da wäre eine Rakete zum Mars, die auf Nimmerwiedersehen verschwindet, schon nicht das Schlechteste. An Bord wären all die Herren Diktatoren und Menschenrechtsverletzer (und die eine oder andere Frau), die besser dort oben als auf der Erde aufgehoben wären. Sie könnten sich dann dort oben an Machtgehabe gegenseitig übertrumpfen und abmurksen. Das würde die Erde vielleicht in einen besseren und friedlicheren Platz verwandeln.

(9. August 2021)