Die Sache mit Afghanistan

„Scheitern in Afghanistan“, „Eroberungen durch die Taliban“ tönt es ganz entsetzt vor allem in deutschen Zeitungen. Man spricht von „Versagen des Westens“, der Alliierten, der eigenen Truppe. Und dass man unbedingt etwas unternehmen müsse. Sagt u.a. der notorische Röttgen, der damals dafür plädierte, nach Syrien in den Krieg zu ziehen wegen der traurig blickenden Mädchenaugen dort.

Nur dass er natürlich nicht selbst in den Krieg zieht, sondern lieber anderer Leute einzige Söhne dort hin schickt. Und dass die Mädchen und Frauen dort immer noch genauso traurig dreinschauen, da man auch mit westlichen Soldaten keinen Verstand in deren Männerköpfe implantieren kann.

Da kann man nur sagen: Halt mal Leute, jetzt erst mal ein wenig nachgedacht.

Man hat nun schon 20 Jahre lang nicht nur «etwas», sondern viel zu viel unternommen.

20 Jahre lang wurde versucht, einen vernünftigen, demokratischen Staat in einem Land aufzubauen, in dem die Steinzeit herrscht. Und zwar die Steinzeit im übertragenen, geistigen Sinn, wie die Steinzeit im buchstäblichen Sinn. Die afghanischen Männer gehen bei jeder (un) passenden Gelegenheit mit Steinen auf Frauen los, die sie töten wollen. Die Frauen werden gewaltsam in Erdlöcher gesteckt und jeder der Deppen nimmt dann Steine, um sie zu Tode zu quälen. Und man fühlt sich dabei so richtig heldenhaft. Man tut «das Gute» und «rettet» irgendwelche komische männliche «Ehre» indem man Frauen brutal ermordet. Das zeigt ungefähr die geistige Dimension eines analphabetischen «Durchschnittsafghanen».

Und dann kommen US- Amerikaner und vor falscher Moral triefende Europäer und meinen, wenn sie dort jedes Jahr Milliarden Dollar verlochen und afghanische Soldaten für deren Regierung ausbilden und die Taliban und Mudschahedin bekämpfen, wird sich alles zum Guten wenden. Dann wird, Hokuspokus, mittels Zauberstab aus einem grotesken Vorsteinzeitler auf einmal ein demokratisch gesinnter, moderner Mann, der auch noch einsieht, dass seine Frau mindestens so viel wert ist wie er selbst und dieselben Rechte hat. Schön wär’s!

Am heuchlerischsten sind die Deutschen: man bringt eigenes Militär ins Land, um die Amerikaner zu unterstützen, aber kämpfen sollen die Soldaten nicht, sterben noch weniger und am allerwenigsten Zivilisten töten. Wie, bitte sehr, soll das denn gehen? Was ist denn der Zweck einer Armee, noch dazu einer die Tausende Kilometer von zu Hause entfernt in einem völlig durchgeknallten Land agieren soll? Schon immer war es der Sinn und Zweck einer Armee, andere Menschen, sogenannte Feinde, zu töten. Ob einem das gefällt oder nicht. Uns bei Readon gefällt es nicht. Krieg ist neben Terror das Schlimmste, was man Mitmenschen antun kann. Wer das ebenfalls so sieht, sollte ehrlicherweise zu Hause bleiben und nicht eine Truppe irgendwohin schicken. Schon gar nicht in ein Land, wo diese wirklich nichts zu suchen hat.

Das ist wie jemand, der eigentlich kein Vegetarier ist, aber nie im Leben zugeben würde, dass das, was er da gerade auf seinem Teller hat, von einem getöteten Tier stammt. Er tut, als sei er Vegetarier, zeigt Abscheu vor dem Töten von Tieren, frisst aber trotzdem sein Steak, das aus «dem Supermarkt» kommt.

Keine Zivilisten töten, wenn diese ständig von einheimischen Taliban als Schutzschild benutzt werden?
Keine eigenen Verluste haben, wenn besagte Taliban überall im Land Minen und Fallen, die unter den Fahrzeugen explodieren, einbauen? Wie soll man denn diese Quadratur des Kreises hinkriegen?

Diese Taliban und Mudschahedin und Männer allgemein dort sind zwar ganz gross im Schulmädchen abschlachten, indem sie sie in die Luft sprengen oder heimtückisch niederknallen. Sie sind auch grossartig darin, wehrlose Frauen zu ermorden (eine Horde Männer geht auf eine im Erdloch steckende Frau los), auf Märkten Bomben losgehen zu lassen oder sogar bei Hochzeiten oder Beerdigungen. Das ist aber schon alles, was sie an Mut aufbringen. Sie verstecken sich hinter Zivilisten und ermorden Angehörige von Minderheiten und wehrlose Journalisten vor laufender Kamera, um der Welt zu beweisen, was für tolle Hechte sie sind.

Es ist kein «Scheitern», wie manche Journalisten und Politiker nun behaupten, wenn man der ganzen Misere endlich den Rücken kehrt. Es bedeutet im Gegenteil ganz realistisch die unausweichliche Lage der Dinge in einem Land wie Afghanistan endlich anzuerkennen. Ohne rosarote «wir wollen die Welt zu einem besseren Ort machen» Brille.
Niemand dort hat die Amerikaner und deren Alliierte hingebeten um «Ordnung» zu schaffen. Warum sind sie gekommen?

Angeblich, um Bin Laden zu eliminieren. Das gelang einer US -Sondereinheit in Pakistan. Dazu muss man nicht 20 Jahre im Land bleiben und Hunderte von Milliarden Dollar dort versenken und eigene Soldaten in body bags per Flugzeug nach Hause transportieren. Mit dem unausweichlichen Ergebnis, dass die Taliban, wie jeder vernünftige Mensch schon lange vorhersagen konnte, wieder die Oberhand gewinnen, sobald man den Rücken kehrt. Sie waren ja noch nie besiegt worden. Das ist in solch einem Land sowieso ganz unmöglich. Man hat es nicht einmal in den 20 Jahren und mit dem enormen finanziellen Aufwand fertiggebracht, eine einigermassen funktionsfähige afghanische Armee und Regierung aufzubauen. Trotz aller Bemühungen.

Die Engländer haben sich im 19. Jahrhundert die Zähne an dem Land ausgebissen – vergebens, wie jeder, der im Fach Geschichte aufgepasst hat, weiss. Im 20. Jahrhundert probierten es die Sowjets mit demselben niederschlagenden Ergebnis, und nun also die Amerikaner plus Alliierte.

Und zu meinen, diese Taliban würden sich an irgendwelche «Abmachungen» mit «Ungläubigen» halten, ist mehr als naiv. Es ist schlicht dumm.

Also handelt es sich beim Abzug der Alliierten nicht um ein «Scheitern», sondern um die sehr vernünftige Einsicht, dass man die Leute dort am besten sich selbst überlässt. Mit Gewalt, vor allem mit Gewalt, die man eigentlich gar nicht anwenden will, kann man niemanden von seinen Überzeugungen abbringen, vor allem, wenn diese vollkommen idiotisch, verbrecherisch und irre sind.

Ein weiterer Punkt ist zu beachten:
In Afghanistan handelt es sich, wie in fast allen nichtfunktionierenden Staaten, um ein Gemisch aus verschiedenen Ethnien. Die im Falle dieses Landes allerdings nicht durch irgendwelche «bösen» Kolonialmächte so zusammengemixt wurden, sondern sich dort sozusagen ganz natürlicherweise befinden. Was die Situation allerdings auch nicht besser macht. Denn genau entlang dieser ethnischen Linien, noch dazu aufgemischt mit «ich Sunnite», «du Shi’ite», was dem Ganzen noch eine viel bösartigere Note verleiht, verlaufen die Kampf- und Mordlinien. Also los auf die Köpfe! Patschtune gegen Tadschike, Usbeke gegen Hazara, Patschtune gegen Hazara, usw.

Ein weiterer Beweis für unsere These, dass ein Gemisch von verschiedenen Ethnien in einem Staat praktisch immer toxisch ist oder wird, vor allem, wenn auch noch Religionen mit hinein spielen.

Und unsere westlichen Idioten meinen, wenn sie nur möglichst viele davon z.B. nach Deutschland verfrachten, würden sich die Shi’iten und Sunniten, die Hazara und Patschtunen auf einmal um den Hals fallen, und ihren deutschen Wohltätern ebenfalls. Sie würden Letzteren danken für all die Wohltaten die der Sozialstaat „gratis“ (d.h. auf Kosten der einheimischen, europäischen Steuerzahler/innen) parat hält, und in Zukunft nur noch ganz, ganz lieb miteinander umgehen. Ganz verständnisvoll. Und sie würden vergessen, dass sie ihre Schwestern eigentlich umbringen müssen, wenn die sich in den falschen Boy verlieben und dass sie ihre Frauen eigentlich am liebsten zu Hause einsperren möchten, damit die nur ja keinen Kontakt zu irgendeinem Ungläubigen haben können, und dass ihre Töchter ja keine westliche Schulbildung erhalten sollen, da sie dann auf einmal realisieren, was für Steinzeitmenschen ihre Väter und Brüder, Onkel und Cousins eigentlich sind.

Nein, meine Damen und Herren Politiker in Europa! Der ganze Hass aufeinander, die ganze Unfähigkeit, westliche Werte anzuerkennen, die ganze Sklaverei, der Frauen und Mädchen unterworfen werden von archaischen Männern, wird nach Europa mitgeschleppt. In Massen! Eine Weile lang mag das noch gut gehen, solange sie auf ein besseres Leben hier und Rundumversorgung ohne Mühe hoffen, und dann wird hier genauso geschlachtet und gekämpft werden, wie dort. Die Frauen und Mädchen werden genauso brutal behandelt werden wie dort.

Die Zustände, die wir dann in Europa erhalten, werden sich durch nichts von denen in den kriegerischen , vorsintflutlichen Herkunftsländern unterscheiden. Und solche Zustände kann niemand mit auch nur ein bisschen Verstand seinen Nachkommen wünschen.

Die Leute die fliehen müssen oder wollen sollen in anständigen Flüchtlingslagern in Nachbarstaaten untergebracht werden, die alle mehr oder weniger dieselbe Mentalität besitzen, aber nicht im christlichen, aufgeklärten, Menschenrechte (hoffentlich) achtenden Westen. Man kann einen Teil des Geldes, das bisher für diese absurden kriegerischen Abenteuer ausgegeben wurde, in Hilfsfonds für Flüchtende stecken und sie damit vor Ort, in Nachbarstaaten versorgen. Kontrolliert und anständig.

Mit einem weiteren Teil des eingesparten Geldes und mit den europäischen Soldaten kann und muss man endlich europäischen Grenzschutz konsequent betreiben. Wie in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, China, den arabischen Staaten, Israel und den meisten anderen Ländern dieser Welt dürfen nur Leute in Europa einreisen, die ein Visum haben. Illegale gehören konsequent abgewiesen. Sie werden – wie gesagt – in Lagern in Nachbarländern ihrer eigenen Länder untergebracht. Vielleicht animiert dies die Leute auch endlich dazu, selbst etwas zum Frieden in den eigenen Ländern beizutragen und sie wieder aufzubauen, so wie das in Europa nach dem 2. WK auch geleistet wurde.

Es komme niemand daher und sage, man könne die Leute auch wieder zurückschaffen. Seit 2016 wurden aus DE nur knapp 1’000 von Zig-Tausend Afghanen wieder heimgeschafft. Und etliche davon sind schon wieder da.

Es komme auch niemand daher und sage, wir brauchen diese Leute wegen der Überalterung der westlichen Gesellschaften.

Nein! Die, die hier gebraucht werden, sind gut ausgebildete Leute, die LEGAL mit Arbeitsbewilligung und dem Willen, sich zu integrieren und etwas Positives zur Gastgesellschaft beizutragen, zu uns kommen. Menschen mit aufgeklärtem Gedankengut, die legal per Flugzeug bei uns ankommen und nicht Leute, die einfach die bestmöglichste Gratis-Versorgung im törichsten und für sie angenehmsten Land Europas suchen. Diese Vermischung von legaler Migration und all den Illegalen ist ebenfalls so eine Variante von europäischer Dummheit. Und sie schadet allen: Den europäischen Ländern, den legal bei uns lebenden Ausländern und schlussendlich auch den illegalen Massenmigranten aus Ländern, die schlicht und einfach nicht kompatibel sind mit westlichem Denken.

Es ist vollkommen illusorisch zu meinen, eine Multi-kulti Gesellschaft der unkontrollierten Massen bringe Fortschritt und Frieden. Im Gegenteil. Wie wir schon im Artikel „Ethnicity and Migration“ aufgezeigt haben, ist diese Multi-kulti Dummheit eine Brutstätte für Kriege und Bürgerkriege, Terror und Gewalt.

Man kann nur hoffen, dass die europäischen Politiker/innen, allen voran die deutschen, nun endlich klüger geworden sind und die Grenzen geschlossen halten.

(9. August 2021)