Vom Sande verweht

Dezember 2001 – Juni 2021 – „Mission“ Afghanistan

Fast 20 Jahre. Und 59 Tote. Und 12,8 MILLIARDEN Euro.

Und was wurde erreicht dadurch, dass «Deutschland am Hindukusch verteidigt» wurde?
Nichts. Ganz einfach Nichts, ausser 59 Toten und 12,8 Milliarden verschwendeten Steuergeldern.

Man sieht ein Foto in den Medien, in dem ein nachlässig gekleideter Maas einen Kranz in Afghanistan niederlegt. Für die in Afghanistan gefallenen deutschen Soldaten. Dazu schlurfte er in schrumpeligen beige-braunen Hosen und einem Mäntelchen daher. Eine Beleidigung der Verstorbenen, die für ein sinnloses Nichts ihr Leben lassen mussten und nun auch noch vom Aussenminister beleidigt werden, der es nicht einmal für nötig befindet, sich dem Anlass gemäss anständig zu kleiden.

Tragisch.

Man erinnert sich: 9/11, der Einsturz der World Trade Center Türme, der Flug ins Pentagon, ein viertes Flugzeug, das in einem Feld abstürzt. Das Ganze vor allem ausgeführt von verwöhnten, reichen Söhnen Saudi Arabiens, die zum Studium in Deutschland weilten, die in den USA Flugzeuge fliegen lernten, um dann ihr Wissen anzuwenden, den imaginierten Erzfeind USA mit muslimisch verbrämtem Terror zu überziehen. Hinter all dem steckte der Milliardärssohn Usama ben Laden und kein armer, geknechteter Hoffnungsloser.

Und die Linken beeilten sich sogleich zu versichern, das alles sei nur passiert, da es so viel Armut und Elend gäbe. Selbst Obama, damals noch State Senator und Rechtsprofessor in Chicago, stimmte in diesen Chor ein. Er schrieb: “The essence of this tragedy, it seems to me, derives from a fundamental absence of empathy on the part the attackers: an inability to imagine, or connect with, the humanity and suffering of others…. It may find expression in a particular brand of violence, and may be channeled by particular demagogues or fanatics. Most often, though, it grows out of a climate of poverty and ignorance, helplessness and despair.” https://www.wbez.org/stories/where-was-president-obama-on-september-11th-2001/38e49855-7790-4d22-b92f-895fc705023d

Nun also hat Biden seine US Soldaten aus Afghanistan abgezogen und Merkel via Kramp-Karrenbauer die deutschen ebenfalls. Mission beendet. Kein Ziel erreicht. Man weiss nicht einmal, welche Mission genau hätte erfüllt werden sollen.
Obamas US-Sondereinsatztruppe gelang es auch so, Osama ben Laden zu töten – in Pakistan.

Aber man hat schon wieder ein neues Ziel: Mali. Frankreichs Macron allerdings sieht nicht einmal mehr für die Franzosen eine Zukunft in dem Wüstenabenteuer in der Sahelzone. Was also sollen deutsche Soldaten dort ausrichten?

Sie sind seit 2013 dort, im Rahmen von UNO und EU- Programmen. Riskieren ihr Leben für Nichts und Geld wird wiederum verschwendet, als ob es wie Sand in der Wüste vorhanden wäre.

Auch in der Sahelzone herrschen die unguten Islamisten, die die lokalen Bevölkerungen nur terrorisieren, Kinder entführen, Bomben legen, ganze Dörfer niedermetzeln.
Am 25. Juni wurden zwölf deutsche und ein belgischer Soldat bei einer Bombenattacke schwer verletzt. Obwohl «nur» zwei deutsche Soldaten bisher dort starben, ist es die verlustreichste UNO Mission seit dem Koreakrieg mit ca 250 Toten.

Warum also sollen europäische Soldaten die Probleme der Sahelzone lösen?
Die Lage hat sich in all den Jahren, in denen sich Franzosen und UNO Truppen dort tummeln, nur verschlechtert. Das mag nicht die Schuld der ausländischen Truppen sein, aber man muss schon fragen, was sie überhaupt dort wollen?

Wie damals in Vietnam und von 2001 bis Juni 2021 in Afghanistan können die massiven Probleme dieser Staaten, im Fall von Afghanistan mit ihrem fanatischen Islam, nicht von aussen, d.h. von der EU/USA gelöst werden.
Das müssten die Leute dort selbst wollen.

Offenbar haben weder Milliarden an Entwicklungsgeldern (die höchstwahrscheinlich nur die fetten -finanziell gesprochen- Diktatoren noch fetter machen), noch die Soldaten die man schickte, noch sonst irgendetwas die Lage dort verbessern können.

Natürlich wird von Leuten, die machtpolitisch und wirtschaftlich an dem Gebiet interessiert sind, immer wieder damit gedroht, dass „Flüchtlinge“ Europa überschwemmen würden, falls man nicht noch mehr Geld, Soldaten usw in diese Länder pumpe.

Das ist alles grober Unsinn.
Man sollte endlich mit diesen primitiven Erpressungsversuchen gegenüber Europa aufhören. Da hört man nie einen Aufschrei des Protests von Links/ Gut, wenn es wieder einmal heisst. «Wenn ihr nicht…. dies oder das…. dann werden wir Migranten auf euch loslassen.» Vom türkischen Gernegross-Mufti Erdogan bis zu den afrikanischen Diktatoren, die die Zitrone Europa liebend gerne noch mehr auspressen wollen, hört man diesen Spruch wieder und wieder.

Die EU sollte sämtliche Soldaten aus der Sahelzone abziehen – sofort-, und statt dessen mit ihnen die Mittelmeerroute so gut sichern, dass keinerlei illegale Migration nach Europa von Afrika aus mehr möglich ist.

Für ordentliche Bezahlung und den Unterhalt überprüfter, menschenwürdiger Migrationszentren wird sich sicher Land im Norden Afrikas oder auf einer Insel finden lassen, in denen man Asylzentren – gut geführte selbstverständlich- einrichten kann. Die Leute können per Flugzeug oder über Land legal in diese Zentren einreisen und dort einen Antrag auf Einreise nach Europa stellen.
Gemäss dem Modell Australien wird jedem, der illegal nach Europa zu gelangen versucht, für alle Zeit die Einreise verwehrt. Die Schlepper und NGO Tätigkeiten auf dem Meer werden verboten; es wird keine Ertrinkenden mehr geben.

Als Bonus kann Europa gezielte Hilfsprojekte, Hilfe zur Selbsthilfe und Ausbildungsprojekte anbieten. Allerdings nicht gemäss dem Prinzip «Giesskanne», sondern eng überwacht, so dass Hilfsgelder nur für konkrete Zwecke verwendet werden. Bei Anzeichen von Missbrauch werden sie sofort gestoppt.

Europa muss endlich aufhören, sich ständig erpressen zu lassen. Und es muss aufhören, sich in fremde Kriege einzumischen und zu meinen, es könne die Probleme aller Welt lösen und auch noch ständig moralisch den Oberlehrer zu spielen.

Es soll seine eigenen Probleme angehen und lösen. Und Problem Nummer eins ist immer noch die illegale Migration von Tausenden, wenn nicht Millionen unzufriedener junger Männer, die ihre eigenen Probleme in den eigenen Ländern durch Davonlaufen zu lösen versuchen.