Die Regierungen Europas, also nicht nur diejenigen der EU -Länder hangeln sich von Corona- Debakel zu Corona-Debakel.

In den USA wurde schon unter dem in Europa so sehr geschmähten Trump mit zügigen Impfkampagnen begonnen. Boris Johnson, sonst auch nicht eben bekannt als politisches Genie, machte es nach.

Die New York Times schreibt am 16. März 21:

Europe’s Vaccine Mess
New coronavirus cases are declining in countries with high vaccination rates.
Then there is Europe. https://www.nytimes.com/2021/03/16/briefing/blood-clots-oscar-nominees-opioid-purdue.html?searchResultPosition=2 Und damit meinen sie nichts Positives. Für die Dummheit der meisten europäischen Regierungen, inklusive der Schweizer, haben sie nur ein müdes Lächeln des Mitleids übrig.

Die EU trödelt und trödelt, man treibt in seiner Blödheit von einem Lockdown in den nächsten. Die «dritte Welle» hat teilweise schon begonnen oder wird vorausgesagt, wer weiss wie viele noch folgen werden.

In der Schweiz verkündete eine renommierte Zeitung gestern (16. März) lauthals: «Das Impfziel Ende Juni sei weiterhin realistisch, sagen die Experten des Bundes.»
Das Impfziel , das hier angesprochen wird, war: ALLE DIE DAS MÖCHTEN SIND IM JUNI GEIMPFT. Und heute, 17. März heisst es wiederum in einer Überschrift derselben renommierten Zeitung: «…das Impfziel Ende Juni ist laut Experten des Bundes weiterhin realistisch.»
Gelogen, man könnte es auch freundlicher: «beschönigt» nennen. Denn WAS die Regierungsvertreter tatsächlich sagten, war:
«Wir wollen auf jeden Fall erreichen, dass bis im Juni alle Risikopersonen geimpft sind», sagt Rudolf Hauri, oberster Kantonsarzt der Schweiz. Ob dann auch alle geimpft seien, die das wollten, sei hingegen nicht sicher.»

Davon, dass ALLE, DIE DAS WÜNSCHEN IM JUNI GEIMPFT SEIN WERDEN, ist man MEILENWEIT ENTFERNT. Durch die Formulierung in besagter Zeitung werden die Leser bewusst in die Irre geführt und meinen: «Wow, wir schaffen das.»
Wir schaffen gar nichts, ausser offenbar einer gewissen Erholungskur für die AHV, wenn noch mehr ältere Leute wegsterben, was scheinbar gewollt ist.
Der Leiter der Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG sagte an der letzten Pressekonferenz:

Die «Hospitalisierungen nehmen leider nicht mehr weiter ab.»
«Bei den Todesfällen leider kein weiterer Rückgang». Allerdings bestehe keine Übersterblichkeit bei den über 64-Jährigen. Zuvor war dies 15 Wochen lang der Fall gewesen.
«Der geringe Anteil der bis anhin geimpften Personen», 1,1 Millionen Impfdosen verabreicht, 4,5% der Einwohner/innen zweimal geimpft, kann «bei den 50- bis 75-Jährigen» zu neuen Belastungen des Gesundheitssystems werden.« Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen geraten», sagt Mathys.
Das Sterben der 65 – 74 Jährigen nimmt man also hin, sonst würde man ja schneller impfen. Sie sollen nur die Spitäler nicht belasten.
Mit einem Wort: Spitäler entlasten, junge Alte sterben lassen durch Impfunterlassung, AHV Probleme gelöst.

Nun kommt zu dem allen noch die Tatsche hinzu, dass der Impfstoff Astra-Zeneca angeblich Thrombosen verursachen kann, noch dazu im Gehirn. In den meisten EU-Ländern gibt es nun deswegen einen Impfstopp. Die Schweiz doktert seit Monaten an der Zulassung herum. Dadurch wird die Impfung noch mehr verlangsamt. DAS VIRUS FREUT’S. Sonst allerdings niemand.

Die New York Times rechnet heute, March 17, 2021, im Morning Briefing
mal gründlich mit der Impfstrategie der Europäer ab:
«1. Too much bureaucracy
While the U.S. and other countries rushed to sign agreements with vaccine makers, the E.U. first tried to make sure all 27 of its member countries agreed on how to approach the negotiations.
The result was slower regulatory approval of the vaccines and delayed agreements to buy doses, forcing Europe to wait in line behind countries that moved faster.

2. Penny-wise and pound-foolish
Europe put a big emphasis on negotiating a low price for vaccine doses. Israeli officials, by contrast, were willing to pay a premium to receive doses quickly. Israel has paid around $25 per Pfizer dose, and the U.S. pays about $20 per dose. The E.U. pays $15 to $19.
The discounted price became another reason Europe had to wait behind other countries. Even in purely economic terms, the trade-off will probably be a bad one: Each $1 saved per vaccine dose might ultimately add up to $1 billion — a rounding error in a trading bloc with a nearly $20 trillion annual economic output. A single additional lockdown, like the one Italy announced this week, could wipe out any savings.”

Auch die Schweiz hat gezögert und laviert und viel zu lange herumgefeilscht, und nun haben wir die Misere (siehe oben). Geiz und Gier, oder, wie schon J. Gotthelf es im 19. Jahrhundert formulierte: «Geld und Geist». Man setzt lieber Menschenleben aufs Spiel und zahlt für jeden beim Impfstoff gesparten Rappen täglich Millionen Franken für die Massnahmen, die angeblich nötig sind, um das Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren.
Wenn es tatsächlich so wichtig ist, diesen Kollaps zu verhindern, warum impft man nicht endlich die Generation 65 – 74? Und danach zügig alle anderen, die es wünschen?
Das ist das beste und billigste und zudem das einzig wirklich wirksame Mittel, um Corona zu bekämpfen.

Aber die Politiker, die sich schon vorsichtshalber praktisch alle selbst impfen liessen, sind zu blöd, um das zu begreifen.