Apocalypse now or never?

Nachdem man nun monatelang vor ihnen Ruhe hatte – einer der wenigen WIRKLICH POSITIVEN NEBENEFFEKTE der Coronakrise – versuchen sie nun ihre Wiederauferstehung zu inszenieren: Die Jugendlichen und jungen Frauen, die sich aus fehlgeleiteter Überzeugung dazu aufgemacht haben, die Welt retten zu wollen.

Als erstes wenden sie sich natürlich an die immer-noch-Kanzlerin Deutschlands, die ihrer Meinung nach die richtige Person dafür ist, sie wieder in Szene setzen zu können. Mutti Merkel mit ihrer krausen Energiepolitik – keine Nuklearenergie mehr usw, man kennt das ganze Gedrönse – und ihrer Beeinflussbarkeit durch die unausgereiftesten Ideen ist natürlich die ideale Besetzung dafür.

„Folgt der Wissenschaft“, krähte die kleine Greta unermüdlich. Es war richtiggehend wohltuend, monatelang Ruhe vor ihrem Gekrähe zu haben. Welche Wissenschaft meint sie denn? Die der Panikmache durch die dummen Medien, die nur auf Sensation aus sind? Oder der Wissenschaft, die weniger auf Sensation und links-grünem Wunschdenken, als auf Fakten und sorgfältig erarbeiteten Untersuchungen beruht?

Letztere sollte die massgebliche sein und nicht die hysterische Panikmache und das unreife Gekeife inkompetenter Jugendlicher, die meinen, über die allein seligmachende Wahrheit zu verfügen.

Die NZZ hebt sich wohltuend von der weitgehend zugekifften und populistischen Medienlandschaft ab, die nur nach Klicks, Einschaltzahlen und Sensationsmache süchtig ist. Der NZZ muss man dazu gratulieren, dass sie die meisten Themen von verschiedenen Seiten her beleuchtet und es ermöglicht, dass sich verschiedene Meinungen präsentieren können. Während die meisten in der Greta-Angst-Blase hocken und sich von dem Jugend-Gekeife die objektive Sicht auf Fakten und Untersuchungen verstellen lassen, werden in der NZZ auch Meinungen von Autoren wie Shellenberger oder Lomborg vorgestellt. https://www.nzz.ch/feuilleton/klima-die-apokalypse-wird-nicht-so-duester-dafuer-droht-anderes-ld.1569858

Statt ihre Zeit mit dem hysterischen Kindergarten zu verplempern, täte gerade Merkel – aber auch viel andere – gut daran, die Bücher dieser Autoren gründlich zu lesen, zu verstehen versuchen, darüber nachzudenken und dann entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen.

Im Gegensatz zu den Meinungsdiktatoren, die heutzutage so fleissig unterwegs sind, sagen wir nicht, welche Schlüsse das sein sollten. Die muss jede und jeder für sich selbst finden und ziehen.

Hauptsache: Selber Denken und Urteilen, statt Geschwätz nachplappern und womöglich die verkehrten Handlungen folgen lassen.

(22. August 2020)