„Deutschland plant, insgesamt 350 bis 500 Minderjährige aus den Lagern aufzunehmen – bevorzugt Kinder im Alter unter 14 Jahren, kranke Kinder und Mädchen.“

Der Titel ist ein Zitat, ein Zitat von Seehofer in deutschen Zeitungen. Und eine Lüge. Man kann es auch Schönreden nennen. Tatsache ist: 43 männliche Jugendliche und 4 weibliche kommen in DE an.

Schön, dass Kinder aufgenommen werden. Theoretisch. Auf alle Fälle klingt es nach Edelmut und hohen moralischen Standards.

Wenn über das Thema in der Politik diskutiert und es in den Medien entsprechend den Vorgaben breitgeschlagen wird, stimmt das Begleitbild der Artikel immer ziemlich mit diesem Zitat überein: meist ist ein kleines Kind zu sehen, manchmal ein Mädchen.

Wie sieht die Wirklichkeit aus? Am Mittwoch, 15. April wurden 12 „Jugendliche“ nach Luxemburg geflogen. Im Video sah man sie einsteigen. 12 männliche Jugendliche, 10 aus Afghanistan, 2 aus Syrien, NULL MÄDCHEN. Sie waren wohl alle so um die 12 – 16 Jahre alt. „Bevorzugt Kinder unter 14“? „Bevorzugt Mädchen“?

Am Samstag, 18. April landete ein Flugzeug in Hannover: 43 (dreiundvierzig!!) männliche Jugendliche und ganze 4 (VIER) weibliche erreichten DE. Okay, auch hier: „Bevorzugt Kinder unter 14“? „Bevorzugt Mädchen“?

Wer kann etwas gegen die „Rettung“ von „Kindern“ haben? Angeblich nur ein ganz, ganz böser Mensch. Wir sind nicht gegen die Rettung von Kindern, die unter Kriegen und anderen schrecklichen Umständen leiden.

Aber was hier passiert, ist wieder mal eine Vermischung von Dingen, nicht zu Ende gedacht, als Feigenblatt-Operation durchgeführt. Allerdings politisch gesehen raffiniert ausgeführt und die Leute hinter das Licht geführt. Zudem eine Aktion, die Unmengen Geld kostet. Geld mit dem man vor Ort, in Afghanistan, Syrien oder zumindest in Migrantenlagern in der Türkei VIEL MEHR GUTES tun könnte. GUTES AUCH FÜR MÄDCHEN.

Warum sagt man nicht offen und eindeutig, dass es keine, oder so gut wie keine unbegleiteten Mädchen (noch dazu unter 14) in den Lagern gibt? 90% der unbegleiteten Jugendlichen (Kinder gibt es kaum) sind MÄNNLICH. Nichts gegen junge Männer – aber sie sind nun einmal keine Mädchen, denen man ja angeblich bevorzugt helfen will. Weil man den Europäern natürlich diese unsinnigen Umsiedlungsaktionen von jungen Männern als solche nicht schmackhaft machen kann, werden sie deshalb im Vorhinein als „Kinder unter 14, vor allem Mädchen“ verkauft. Da schauen die Leute nicht so genau hin und denken nur: „Ach, die armen, kleinen Mädchen. So ganz allein in einem grässlichen Lager“! RÜHREND, nicht wahr?

Warum werden die Probleme und Fragen, die derartige undurchdachten „Rettungsaktionen“ verursachen werden, nicht offen diskutiert? Weil die Politik zu feige ist, Diskussionen darüber zuzulassen.

Nicht die Aufnahme von ECHTEN FLÜCHTLINGSKINDERN ist kontrovers, sondern die Art und Weise, wie hier schon wieder gelogen und getrickst wird, um ein moralisch angeblich einwandfreies Mäntelchen über eine undurchsichtige und undurchdachte Aktion zu drapieren.

Und hier nun die Probleme und Fragen, die sich aus diesen Aktionen ergeben werden. Dazu muss man kein Prophet sein. Wir werden in der Diskussion hier das Wort „Jugendliche/r“ benutzen und nicht „Kinder“, da es sich gemäss den Tatsachen tatsächlich um männliche Jugendliche und nicht um Mädchen und/ oder Kinder handelt.

1. Aus welchen Ländern kommen diese Jugendlichen?

2. Sind es wirklich Flüchtlinge, und wenn ja, warum sind sie ohne Eltern/ Familie geflohen und woher? Wo sind ihre Eltern jetzt?

3. Falls es keine Flüchtlinge sind, sondern ganz einfach sozusagen „Vorauskommandos“ für Familiennachzug, den die Europäer, weichherzig wie sie sind, den Jugendlichen nicht verwehren werden, warum sendet man sie nicht sofort wieder nach Hause zu ihren Eltern? Und zwar aus den griechischen Lagern, ohne Umwege über andere europäische Länder? Kinder und Jugendliche (egal ob Männlein oder Weiblein) gehören vor allem einmal zu ihren Eltern und nicht in fremde Länder.

4. Die Jugendlichen werden angeblich in Länder geschickt, in denen sich schon Verwandte befinden. Stimmt das? Was für Verwandte sind das? Eltern? Onkel und Tanten? Wieso haben sie ihre Jugendlichen zurückgelassen? Oder vorausgeschickt?

5. Wo werden die Jugendlichen wohnen? Tatsächlich bei Verwandten?

6. Wie werden sie vor Missbrauch geschützt?

7. Und eine der wichtigsten Fragen überhaupt: Wenn Europa nun „unbegleitete Jugendliche“ aufnimmt (falls diese tatsächlich unbegleitet sind, was noch nirgends bewiesen wurde), regt das nicht zahllose ausreisewillige Eltern überall auf der Welt dazu an, zunächst einmal ihre Jugendlichen (sprich: Jungs) loszuschicken, allen BEKANNTEN Gefahren zum Trotz, um ihnen hinterher bequem nachreisen zu können?

Aller Welt, auch den Menschen in Sudan, Ghana, Afghanistan, Bangladesh (um nur einige Herkunftsländer zu nennen) ist es total bekannt, wie SCHRECKLICH DIE SITUATION in den griechischen Lagern und erst recht in Libyen ist, dass die Menschen dort in unmenschlichen Lagern festgehalten werden und wie gefährlich die Überfahrt auf den Schmuggelbooten ist.

Kein Mensch kann sich heute mehr damit herausreden, er/ sie habe das nicht gewusst. Die Migranten, die es immer noch zu Tausenden nach Europa zieht, wissen darüber Bescheid. Sie zahlen oft ihr letztes Geld an diese Menschenhändler und nicht selten ihr Leben. Warum lockt man immer mehr und noch mehr Menschen nach Europa?

Warum? Weil die Hilfsorganisationen immer noch als Retter bereit stehen und ihnen die oft illusorische Hoffnung vermitteln, heil in Europa landen zu können. Und erst einmal hier, wissen alle, geht es nie mehr zurück. Bleiben ist garantiert, da die Europäer unfähig sind, ihre eigenen Gesetz umzusetzen.

Umso schlimmer wird es in Zukunft um die Jugendlichen bestellt sein. Deren Eltern haben eschon lange realisiert, dass Europa zwar nicht sie als Gesamtfamilie oder einzelne Männer aufnehmen wird, dass sie an der griechischen Grenze zurückgewiesen werden, aber dass ein Jugendlicher, gerne auch „Kind“ genannt, sozusagen das Eintrittsbillett ins gelobte Europa darstellt.

Man wird also, darauf wetten wir, in all diesen Ländern vermehrt Jugendliche, als „Kinder“ ausgegeben, voraus senden. Mama/ Papa warten vielleicht in einem türkischen oder libyschen Lager und die jungen Männer werden vermehrt losgeschickt.

Und in Europa bereiten die Hilfsorganisationen willig den Boden für solche Transfers, die voll zu Lasten der Jugendlichen gehen, indem die NGOs herum nölen und jammern, wie hartherzig die Europäer sind, dass sie nicht alle und jeden aufnehmen, der die Lust verspürt, hier ankommen zu wollen und sich ins gemachte, sozialversicherte (von Europäern bezahlte) Komfortbett zu legen.

Das Wohlergehen der Jugendlichen wird dabei missachtet. Erstens gehören sie zu ihren Eltern. Zweitens besteht immer die Gefahr der sexuellen und psychischen Ausbeutung. Drittens werden sie unter grossem Stress und Heimweh leiden. Wenn sie nicht wirklich sehr gut unterstützt und geleitet werden im neuen Land, werden sie sich bald als Versager fühlen. Mag sein, dass der eine oder andere in einer europäischen Schule brilliert. Aber das Gros wird kaum brillieren und zu der grossen Masse der Schulabbrecher gehören. Die fremde Kultur wird ihnen zu schaffen machen. Und kreuzen die Eltern dann doch noch auf, sind die Jugendlichen zwischen den Kulturen eingequetscht, in keiner wirklich daheim.

Natürlich kann man sagen: Besser, ihnen eine Chance geben, als sie in einem Lager Griechenlands dahinsiechen lassen. Nur zieht diese Einstellung, so hehr und edel sie sein mag, immer mehr solcher Jugendlicher an; bringt sie in Lebensgefahr und danach in grosse psychische Konflikte.

„Wir können nicht allen helfen“. Diese Feststellung ist nun einmal eine Tatsache. Und man kann sie gar nicht genug betonen. Immer mehr junge Menschen nach Europa zu locken, mit nicht einhaltbaren Versprechungen, ist ein Lüge. Und so tun, als könne man die ganze Welt retten und sie aufnehmen, ist ebenfalls eine Lüge und nichts anderes.

Kaum werden die Lager durch Umsiedlung geleert sein, werden neue Migrantenströme, inklusive unbegleitete „Jugendliche“ sie sofort wieder auffüllen. Wie oft will man dieses üble Spielchen mitspielen? Bis ganz Afghanistan, halb Bangladesh und Pakistan, Iran und halb Afrika usw in Europa sitzen? Das ist derart absurd, dass man dies eigentlich gar nicht diskutieren kann. Aber es ist genau das, was die RETTER, die edlen, erstreben. In seiner Absurdität nicht zu überbieten. Und basierend auf Lügen und Tricks, die zu Tränen rühren und die Europäer weichklopfen sollen, über die Absurdität solcher Bestrebungen hinwegzusehen. „Vor allem Kinder unter 14, bevorzugt Mädchen“… Lachhaft!

Tausendmal besser wäre es, die Familien zu Haus, in ihren Ländern dabei zu unterstützen, ihren Kindern (und zwar einer kleinen Anzahl von 1 – 3 Kindern pro Elternpaar) und tatsächlich BEVORZUGT MÄDCHEN eine ordentliche Ausbildung geben zu können.

Stattdessen wird trotz gravierender und nicht gelöster Probleme wegen Corona, die in grössten wirtschaftlichen Problemen enden werden, die alte, verlogene Migrantenpolitik wieder aufgenommen: Man transportiert unnötigerweise Hunderte, nein, Tausende junge Männer in Gesellschaften, wo sie nicht hingehören und schafft damit Tausende neue Probleme. Zu all den Problemen hinzu, die schon in Europa existieren. Dass diese Politiker sich nicht schämen!

(18./ 19. April 2020)