Gretas Beispiel der Beschimpfung macht Schule

Und die deutschen Kinder sind in dieser Beziehung die Klassenbesten. Bei PISA glänzten sie zwar nicht so sehr, aber beim Hüpfen in Gretas Namen („Wer nicht hüpft ist ein Nazi“) und beim Beleidigen der älteren Generationen, sind sie Vorzeigeschüler/innen.

Sozusagen als Weihnachtsgeschenk an die lieben Grosseltern, die ihnen sicherlich ganz viel Geschenke unter den Baum gelegt haben, lässt sich „Fridays For Future Germany@FridayForFuture“ zu Weihnachten folgendermassen vernehmen:
„Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei. #weihnachtenundklimakrise“

Nett, nicht wahr?

Diese schnüggelig-lieben Freitags-Schulschwänzerinnen und Schwänzer hoffen, dass „die Alten“ bald unter dem Boden sind. Dieselben Grosseltern, die dank ihrem Fleiss, ihrer Sparsamkeit, ihrer Ausbildung und Arbeit den Wohlstand und das gute Gedeihen von Kinderlein und Staat erst erschafft haben. Sie sollen nun so schnell wie möglich nach Meinung der Freitagsschulschwänzer im Grab versinken.

Natürlich wird das Ganze sofort zur „SATIRE“ stilisiert, als diese Hüpfer realisieren, dass es so doch nicht geht.

Satire! dass wir nicht lachen!

Dank der Menschen, die jahrelang schwer geschafft und brav ihre Steuern dem Staat abgeliefert haben, kann die Merkel Regierung nun all das viele Geld sozusagen mit der Kohlenschaufel hinauswerfen. Kindergeld in alle Himmelsrichtungen, dazu Baukindergeld, Unterstützung da und dort, Milliarden nach diesem und nach jenem Land; von der Umwelt bis in die Schulen, Krankenhäuser, Strassen und Brücken, die teilweise mehr als marode sind, für neue Stromerzeugungsmassnahmen usw usw, für Kitas und Kindergärten: alle schreien nach mehr und noch mehr Geld. Und die ältere Generation und die jetzt arbeitende zahlt und zahlt.

Und die Kinderlein bekamen garantiert gaaaanz, gaaaanz viele Wünsche erfüllt, nicht vom Weihnachtsmann, sondern von den Eltern und Grosseltern.

Aber Letztere nur einmal zu beleidigen genügt ihnen und den sie missbrauchenden Meinungsdiktatoren nicht. Der WESTDEUTSCHE RUNDFUNK aus Köln haut tüchtig in die gleiche Kerbe:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau.

Meine Oma sagt, Motorradfahren ist voll cool, ist voll cool, ist voll cool. Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau.

Meine Oma fährt mit ‚m SUV beim Arzt vor, beim Arzt vor, beim Arzt vor. Überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau.

Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett. Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet. Meine Oma ist `ne alte Umweltsau.

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau. We will not let you get away with this.“

Dieses primitive Geträllere liess der WDR die Kinder ÖFFENTLICH singen – ZUR WEIHNACHTSZEIT. Der Aufschrei in Deutschland war gross. Wenigstens das. Und natürlich führt der Sender die gleiche billige Entschuldigung an, wie die Schulschwänzer: Es war doch nur Satire“. Hahaha. Jetzt sollen wir wohl alle lachen, was?

Wir zitieren WDR2 Programmchef Jochen Rausch, nachdem man in der „Kulturnation“ Deutschland nun doch gefunden hat, zu weit geht zu weit. Jochen Rausch: „Umweltsau finde ich unpassend, das passt nicht zur Omi. Das war nicht so gemeint, ist aber so aufgefasst worden. Der Fehler liegt bei uns, dafür entschuldige ich mich„. Man habe das als „Metapher“ gemeint und „nicht lange genug darüber nachgedacht“. Das super-ordinäre Wort, diese Beleidigung aller Grossmütter findet er „unpassend“. So, so. Der WDR-Intendant Tom Buhrow bezeichnete das Lied als „Fehler“ und entschuldigte sich angeblich „ohne wenn und aber“. Sein kranker Vater sei „keine Umweltsau“. Ach, nee? Der eigene Opa Buhrow nicht, alle anderen schon?

Gott, sind die primitiv, kann man dazu nur sagen. Besonders die Neu und der Rausch, der sich ständig wieder raus redet, er windet sich wie eine Schlange, nur um sein primitives Lied und seine primitive Sendung irgendwie doch noch zu verteidigen. Es läge auch am Text des Ursprungsliedes, meint er z.B. Ach nee? Der WDR verwandelt den Ursprungstext und dann soll die Primitivität des neuen Textes am alten liegen??

Rausch tanzt auch bei der Diskussion mit Zuhörern so ein bisschen auf dem Hochseil. Einerseits versucht er sich zu entschuldigen für die Umweltsau, andererseits laviert er, wenn die Dame Neu Hörer/innen enthusiastisch begrüsst, die dem WDR einen Persilschein ausstellen möchten. (So im Stil: Die Leute können Satire oftmals einfach nicht erkennen). Ja, schon, aber man müsse schon zugeben, dass es falsch war…blablabla…

Die Dame Neu, die die Diskussion am Abend (28.12.19) im WDR leitet, betont alle zwei Minuten, dass es sich doch „nur um Satire“ handelt, um nichts sonst. Dies zeigt allerdings nur, wie sehr sie lügen. Das Ganze ist natürlich total gestellt. Was die Antworten angeht, was die Auswahl der Interviewpartner angeht, was die Neu angeht, deren Rolle es ist, ganz sacht eine Gegenposition zu den Protestierenden herauszuarbeiten. Der Rausch darf das natürlich nicht. Sonst wären er und sein öffentlicher Sender, der immerhin auf öffentliche Gelder angewiesen ist, komplett „out“. Die Frau lügt, der Rausch windet sich, der Buhrow tönt wenigstens etwas seriös. Und deswegen wiederholen sie seine Entschuldigung zum Schluss nochmal als Beruhigungspille.

Wochenlang liess der Chorleiter die Kinder dieses miese, primitive, unter der Gürtellinie angesiedelte Lied einüben und dann öffentlich vorsingen, ausgerechnet in der Weihnachtszeit. Eine ganze Generation erhält von unschuldigen Kindern einen Schlag unter die Gürtellinie. Vom WDR und damit von den „Kulturbeauftragten“ von Nordrhein-Westfalen gewollt und gebilligt.

Zu Weihnachten, dem Fest des Friedens und der Liebe, der Familie und des Schenkens – wir meinen hier nicht die materielle Seite, sondern vor allem die spirituelle.

Diese Kinder wurden vom WDR für deren primitivste Ziele instrumentalisiert: Den „Alten“ eins auswischen, ihnen eine reinhauen, sie erniedrigen. Instrumentalisierung von Kindern ist man gewohnt von Nordkorea, war man gewohnt von den Faschisten Italiens, von Hitler, von Stalin und dem SED Regime der DDR. Diese Kinder werden vom WDR und dem Staat DE gegen die Grosseltern aufgehetzt, sie werden zu Denunzianten gemacht, für die Zwecke des Senders und Staates missbraucht, ohne wirklich zu verstehen, um was es sich handelt.

In welche Richtung bewegt sich das offizielle Deutschland? Es wird einem übel bei der Einsicht in welche Richtung hier gesteuert wird. Ein öffentlicher Sender, aus Steuereinnahmen, also von Steuerzahlern finanziert, Hass und Hetze verbreitend gegen eine ganze Generation. Eine Generation, die auf Vieles verzichtet hat, um ihren Enkeln und Kindern ein Leben zu ermöglichen, das so gut ist, wie noch keine Generation vor ihnen es hatte, mit einer Lebenserwartung, mit einer Schul- und Ausbildung, die ihresgleichen sucht.

Man dirigiert die Kinder in eine dem Staat genehme Richtung und wenn dann der schlafende deutsche Michel erschreckt aufwacht und doch einmal lauthals protestiert, war Alles „gar nicht so gemeint“, war doch „nur Satire“. „Was, ihr erkennt nicht einmal Satire?“ wird abgewimmelt. Man testet das Instrumentalisieren von Kindern; Pech, wenn es schief geht. „Probieren wir es das nächste Mal halt geschickter…“

Diese Kinder, die dieses primitive Lied trällern, waren erst im Oktober dieses Jahres, vor zwei Monaten, in Korea. PER FLUGZEUG, 8’000 km von der Heimat entfernt. Um dort mit koreanischen Kindern ein paar Liedchen zu singen. Und der WDR berichtet stolz davon: SOOO toll, was die Kinder alles erlebten. WER FLIEGT HIER? Wer zahlte dafür? Die Eltern und Grosseltern, vielleicht auch der WDR und damit alle Steuerzahler. Wer diffamiert die ältere Generation, wenn sie z.B. fliegt: Der WDR/ deutsche Staat, der die Kinder gegen die eigenen Familien aufbringt und missbraucht.

So weit ist es mit dem deutschen Staat heute schon gekommen: Auf der Direttissima in eine neue Diktatur, die um nichts besser ist als die zwei alten nur weil sie grün statt rot oder braun angemalt ist. Und die ebenso wie die alten Diktaturen Kinder gegen ihre Familien aufhetzt. Und der Bundespräsident beklagt „Hass und Hetze“, obwohl genau sein Staat mitsamt den öffentlichen Medien der erste Hetzer und Hasser ist.

Und wem unsere Kritik nicht passt: Das ist alles nur als Satire gemeint, als kleines Spässchen, gar nicht schlimm, erkennt doch jeder…

(Letzte Weihnachtstage des Jahres 2019)

Trotzdem: Allen Leserinnen und Lesern ein GUTES NEUES JAHR! Nein ein besseres Jahr als das alte es war.