Arme kleine Greta

Oh, oh, da haben die bösen protestierenden Chilenen der kleinen Greta ihre grosse Reise nach Chile vermasselt.

Die chilenische Regierung sagt den Klimagipfel ab. Einfach so. Wo doch die kleine Greta auf dem grossen Segelboot extra den Atlantik überquert hat. So viel Mühe hat sie auf sich genommen, um zunächst die ganze böse, vor allem westliche Welt bei der UNO Konferenz zu beschimpfen.

Und danach durfte sie weiterreisen. CO2 neutral, natürlich. Mit – wie man liest – Bahn und geliehenem Elektroauto. Vom Schwarzenegger geliehen. (Woher kommt eigentlich der Strom für den Bau von Bahn und Auto, und für deren Betrieb?? Aus der Luft? Von der Sonne?) Hoch ging es bis Kanada und dann weiter nach Süden bis Los Angeles, Kalifornien. Dort hält sie wieder eine Rede zur Klimakatastrophe (M. Atwood sagt, man könne das nicht mehr „Wandel“ nennen, es sei eine Katastrophe). Denn in Kalifornien herrschen verheerende Waldbrände.

Das finden auch wir total fürchterlich. Ob es nun mit dem Klimawandel oder der Klimakatastrophe etwas zu tun hat oder nicht. Leute, die im Umgang mit Feuer und/oder Feuerwaffen nachlässig und leichtsinnig sind, Wälder manchmal sogar absichtlich in Brand setzen, sind wirklich kriminell. Ob das nun in Kalifornien, Griechenland, Sibirien, Brasilien, irgendwo in Afrika oder auf Korsika oder sonstwo passiert: Es ist ein entsetzliches Verbrechen.

Und wird natürlich wieder einmal instrumentalisiert, um den Wandel nun schon in eine Katastrophe ausarten zu lassen. Zudem sollen auch noch viel, viel Millionen und Abermillionen mehr Menschen von Überschwemmungen bedroht sein als bisher angenommen. Schreibt man.

Eine Schweizer Zeitung sinniert darüber nach – nur rein theoretisch natürlich, versichert sie, an wirkliche Verbote denke natürlich niemand – Ach ja?- ob man Hunde verbieten soll, oder Katzen, oder andere Haustiere. Oder Wellness und/ oder Spassbäder (Rutschen und so). Und um wie viel sich dann unser CO2 Ausstoss vermindern würde. Und ob dies etwas bringe??

Nun ja, der erste Schritt zu einem Verbot ist natürlich immer das Nachdenken über ein solches. Alle weiteren Schritte ergeben sich dann mehr oder weniger aus diesem ersten -rein theoretischen- Nachdenken.

Könnte eine Minderheit, um die es hier geht und die ein erstes Opfer bringen sollte, ohne Hund oder Katze leben?, fragt die Zeitung. Die Hauptquelle des CO2 der Hunde und Katzen ist ihr Futter: FLEISCH!! Und das ist geächtet. Klar doch. Auch wenn man höchstwahrscheinlich Hunde- und Katzenfutter aus den Schlachtabfällen herstellt, die von Menschen nicht gegessen werden, die so oder so übrig bleiben und nicht in Menschenmägen landen.

Das führt in logischer Folgerichtigkeit dazu, dass man natürlich in einem zweiten rein theoretischen Schritt auch den Menschen das Fleischessen verbieten müsste. Und wenn man schon dabei ist, Dinge zu verbieten, warum nicht gleich mit Milch und Milchprodukten, mit Eiern und überhaupt allem Tierischen weiterfahren? Mit Wolle von Schafen? Mit Schuhen aus Leder und anderen Lederprodukten? Dann gäbe es keine Schlachtabfälle mehr, die in Tiermägen landen, kein von den Kühen, Schafen, Schweinen, Hühnern usw auf der Weide ausgestossenes Methan und auch sonst nichts Unbilliges mehr, das unsere Umwelt gefährden könnte.

Doch! Da ist eine Sache: Irgendwo konnte man lesen, dass auf einer bestimmten Wiese um eine bestimmte Jahreszeit mehr Methan ausgestossen würde, viel mehr, als in ganz Boston. Und das ganz ohne lebende Kühe oder Haustiere. Eigenartig nur, dass man ausgerechnet Boston als Vergleichsort genommen hat, warum nicht Hongkong oder Mumbai zum Beispiel? Es handelt sich um die „Wies’n“ beim Oktoberfest.

Ja, genau: Dort f…en und rülpsen die Menschen in ihrer Bierseligkeit scheinbar so sehr herum und ausserdem verspeisen sie so viele Bratwürste, Kalbshaxen und anderes Fleisch VOM GRILL (nochmals so eine Sünde), dass es zu derart hoher Methanbelastung kommt. Kein Wunder, bei den Besucherzahlen. Hier ein paar Zahlen von der offiziellen Homepage Münchens https://www.muenchen.de/veranstaltungen/oktoberfest/schmankerl/wiesn-in-zahlen.html:

Besucher: 6,3 Millionen
Bierausschank: 7,3 Millionen Maß
Ochsen: 124 Stück
Kälber: 29
Stromverbrauch: 2,84 Millionen Kilowattstunden
Wasserverbrauch: circa 105.000 Kubikmeter
Dazu kommen noch die Toiletten. Entschuldigung, wenn wir von derartigen Fakten reden müssen, aber so ist die menschliche Welt nun einmal: oben rein, unten raus. Also: 1.400 „Sitzplätze“ und ca. 1 Kilometer „Stehplätze“

Und das in nur zwei Wochen. Kein Wunder schlägt das Oktoberfest Boston in Sachen Methan. Dazu kommen noch all die Achterbahnen und Geisterbahnen und andere Bahnen rein für’s Vergnügen.

Also, da muss schon etwas geschehen. Wir schlagen vor: Abschaffung des Oktoberfestes und überhaupt aller Feste. Und vor allem Abschaffung von all dem Feuerwerksgeknalle zu Silvester und an anderen Festterminen, das total unnötig ist, alle Haus- und Nutz- und Wildtiere (solange man sie noch am Leben lässt) verschreckt und Unmengen CO2 und Giftstoffe freisetzt. Verbot von Kino und Skifahren und Theater und Musikfestivals und Fussballspielen und Olympiade und Streamen von Filmen und überhaupt all dem unnötigen Zeug, bei dem Methan ausgestossen wird und CO2 entsteht, wäre die nächste logische Verbotsstufe. Wieso haben die Grünen all diese Umweltsünden nicht schon längst beseitigt?

Die französischen und britischen Bauern wehren sich dagegen, als Feinde im Kampf gegen den Klimawandel betrachtet zu werden („British farmers are not the enemy in the battle against the climate crisis“ – The Guardian). Sie züchten ihre Tiere angeblich auf klimaverträgliche Art.
Und als neuer Gag sollen Kühe mit Seaweed gefüttert werden. Dann stossen sie angeblich kein Methan mehr aus.

Und die Inder wollen ihre heiligen Kühe, die eigentlich für gar nichts gut sind, vor allem nicht zum Essen für Menschen, bestimmt auch nicht alle massakrieren. Und ebenso sind vielen Buddhisten und Hindus ihre Affen heilig, die so allerlei Schabernack treiben dürfen und sich sinnlos vermehren und dabei viel zu viel CO2 produzieren und Methangas ausstossen.

Mit einem Wort: Wenn man an einem Ende der Welt erst einmal anfängt, Sachen zu verbieten, wo hört man dann auf?

Nur EIN Wesen ist immer noch die allerheiligste aller heiligen Kühe und wird nicht verboten, obwohl es die Ursache all dieses CO2- und Methangas-Elends ist, dieser Völlerei, Fu..ei, Verherrlichung von Kühen und anderen Tieren, von denen es dann womöglich zu viele gibt, während andere Arten aussterben. Ein Wesen, das Schuld an all dem hat, und das ist der Mensch.

Wenn man schon den CO2 Gehalt, den Ausstoss von Methan, die Klima-„Katastrophe“ usw so sehr beklagt und unbedingt stoppen möchte, warum sagt man dann nicht endlich einmal klipp und klar: Nicht mehr als höchstens 1 – 3 Kinder pro Frau/ weltweit? Die Menschheit MUSS sich allerdringendst VERMINDERN, ÜBERALL! Und ab SOFORT!

Man braucht dann von allem weniger, VIEL weniger: weniger Haustiere, weniger Vergnügungsparks, weniger Skipisten (vor allem in Hallen bei 40° Aussentemperatur), weniger Spassbäder, weniger heilige Affen und Kühe, weniger Fleisch von Bauernhoftieren, weniger Flugzeuge und Pisten und Autos und Strom und Billigklamotten und Wegwerfwindeln, und, und, und…

Indien hat gerade Flüge von und nach Delhi umgeleitet, da es dort vor lauter Abgasen zu einer Umweltkrise gekommen ist. Es wäre also sehr gut, wenn jemand dort mal für Ordnung in punkto Umwelt sorgen würde.

„Flights diverted in Delhi as toxic smog hits worst levels of 2019
Car fumes, industrial emissions and smoke from farms have contributed to pollution crisis….On Friday a public health emergency was declared and Delhi’s chief minister Arvind Kejriwal said the city had turned into a …..“
Here the minister uses a politically incorrect word, we don’t. https://www.theguardian.com/world/2019/nov/03/flights-diverted-in-delhi-as-toxic-smog-hits-worst-levels-of-2019

Da haben wir über all den Dramen der Welt beinahe die kleine Greta vergessen, die immer noch in Los Angeles festsitzt, obwohl sich Spanien so sehr freuen würde, sie auf dem nun in Madrid stattfindenden Gipfel begrüssen zu können.

Indien ist nach China und vor den USA der grösste Klima- und Umweltsünder. Und hat eine der am stärksten wachsenden Bevölkerungen.

Wir machen ihr einen Vorschlag: Sie nimmt ein altes Vikingerboot oder ein Papyrusboot und fährt von Südamerika aus über den Pazifik nach Asien, das funktioniert, wie von Heyerdahl (einem beinahe Landsmann von Greta) bewiesen wurde. Wikipedia: „He became notable for his Kon-Tiki expedition in 1947, in which he sailed 8,000 km across the Pacific Ocean in a hand-built raft from South America to the Tuamotu Islands. The expedition was designed to demonstrate that ancient people could have made long sea voyages, creating contacts between separate cultures.“ Greta steht ja durchaus in dieser uralten Vikingertradition. Das wäre ein „revival“.

Dann steigt sie zuerst in China aus, von wo sie per Fahrrad nach Indien weiterfährt. Der Fahrrad- und Greta-Fan Schwarzenegger könnte sie ja begleiten, damit der kleinen Greta nichts passiert. Und sie liest sowohl den Chinesen als auch den Indern die Umwelt-Leviten. Das würde sich noch X mal mehr lohnen als ihre Vorwürfe gegen Europa. Und von Indien reist sie dann über Land zurück nach Europa, per Fahrrad zum Beispiel. Das ist durchaus möglich.

Zum Madrider Gipfel käme sie zwar zu spät, aber erstens braucht es diesen gar nicht. Es müssen nicht immer alle möglichen Politiker und deren Riesentross an Bewachungspersonal plus alle Journalisten von überall her anreisen, per Flugzeug, versteht sich. Man könnte Tausende von Tonnen CO2 einsparen, wenn er nicht stattfindet. Und am Weltklima würde sich deswegen auch nichts negativ verändern. Und zweitens, wenn er unbedingt stattfinden muss, kann das ganz gut via Internet-Konferenz passieren und Gretalein kann sich da zuschalten von wo immer auf diesem Globus sie sich gerade befindet. Wer sagt denn, dass man immerzu in persona anwesend sein muss? Heutzutage?

Aber höchstwahrscheinlich darf das liebe Greta-Kind mit irgendeinem US-Politiker, vielleicht einem Demokraten, in seinem Privatjet mit nach Europa zurück fliegen. Komm, Greta, kommt ja nicht drauf an: Der Politiker fliegt in seinem Privatjet ja sowieso zum Klimagipfel und dein Fliegengewicht macht nur ein paar Liter mehr Kerosin aus. Der Papa kann ja mit dem Filmemacher irgendein Boot nehmen. Die beiden müssen bei dem Klimagipfel ja nun wirklich nicht auch noch mit dabei sein.

3. Nov.19