Neuer und alter Antisemitismus in Europa

Er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen, tönte das Mäaschen. Wir berichteten schon einmal darüber.

Er setzt sich gerne ab und zu eine Kippa auf, um diese Behauptung wahrer erscheinen zu lassen, so auch wieder Anfang August, da es schon wieder zu antisemitischen Attacken in DE gekommen war. Er will damit wohl eine Solidarität zeigen, der er mit seinen HANDLUNGEN gleich wieder widerspricht.

Denn trotz aller angeblichen Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern versagt das Mäaschen in der Aussenpolitik gegenüber Israel, wie ein Artikel in der NZZ feststellt, „kläglich“. Trotz seines zur Schau gestellten Kippa-Tragens, stimmt der Herr Aussenminister jedesmal, wenn es in der UNO GEGEN ISRAEL geht – und das tut es häufig, viel zu häufig – MIT den GEGNERN Israels und gegen den jüdischen Staat. Warum er das macht?

Er bringt dazu einen bemerkenswert billigen Vorwand vor – so etwas sollte ein deutscher Aussenminister nicht einmal denken, geschweige denn sagen: Angeblich will er mit seinem anti-jüdischen Abstimmungsverhalten noch Schlimmeres vom jüdischen Staat abwehren. Dümmer got’s nümmer.

Sehen wir uns die Faktenlage einmal an:

Deutschland stimmt in der UNO so gut wie immer GEGEN Israel.

Deutschland unterstützt immer noch massiv das Uno-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), obwohl es sich um eine korrupte, anti-israelische Behörde handelt.

Der deutsche UNO Botschafter attackiert Israel bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Die SPD gratulierte zur islamischen Revolution im Iran, obwohl die SPD/ CDU Regierungskoalition genau weiss, dass der Iran Israel auslöschen will. Man biedert sich bei antisemitischen, totalitären Regimen an, die keinerlei liberale, westliche Werte anerkennen.

Antiisraelische und antisemitische Inhalte werden in Netzwerken von der deutschen Vertretung in Ramallah mit „Gefällt mir“ gelobt. Wie kann man nur? Diese Vertreter wissen genau, wie sehr schon jüngste Kinder in der Westbank und anderswo antisemitisch indoktriniert werden.

Constantin Schreiber, der fliessend Arabisch spricht, hat Schulbücher untersucht: Was wird im Iran, der Türkei, in Afghanistan oder Saudi-Arabien den Kindern im muslimischen Religions- und im Geschichtsunterricht gelehrt? Antisemitismus und anti-westliche Werte, ist das Urteil. Von dort bringen die Migranten, die nach Europa strömen, ihre Vorurteile gegen Juden und Frauen, gegen die liberalen Werte des Westens, gegen Demokratie und Gleichberechtigung mit. Das sind Tatsachen.

In Deutschland wird diese Einstellung der muslimischen Migranten gegenüber Juden und Frauen usw dagegen immer noch verleugnet, man steckt den Kopf in den Sand und entschuldigt deren Antisemitismus mit immer neuen Ausreden. Man kommt immer wieder mit der billigen Behauptung, die bösen Rechten stünden hinter all dem Antisemitismus. Was laut Herrn Wolffsohn, der dies sicherlich tausendmal besser beurteilen kann als deutsche Politiker, völlig an den Fakten vorbei behauptet wird. Wolffsohn hat dies sowohl in der NZZ als auch in der Bild Zeitung oder bei Achgut schon mehrere Male in Gesprächen und Artikeln dargelegt.

Die Statistik wird beliebig zurechtgebogen, und jede antisemitische Äusserung, auch wenn sie hundertmal von Asylanten aus dem muslimischen Raum oder – noch viel schlimmer- aus deutschen Regierungskreisen selbst stammt, automatisch als „rechts“ verbucht.

Es gibt – das ist total richtig – immer noch rechten Antisemitismus, immer noch Attacken auf jüdische Mitbürger/innen von rechten Unbelehrbaren, sei dies in DE, F oder anderswo in Europa. Und dies verurteilen wir ebenso absolut wie den muslimischen Antisemitismus.

Aber die meisten Attacken, die sich heutzutage sogar gegen jüngste Kinder an Schulen richten, sind diesem muslimischen Hintergrund zuzurechnen. Ob das dem Mäaschen und anderen Uneinsichtigen der „Grossen Koalition“ nun passt oder nicht. Fakten sind nun einfach einmal Fakten.

Dass Juden aus Frankreich zu Hunderttausenden wegen des muslimischen Antisemitismus nach Israel emigrieren, dass jüdische Eltern in Berlin und anderen deutschen Städten ihre Kinder nicht mehr in die öffentlichen Schulen schicken können, da sie dort von aggressiven Muslimen auf das äusserste gemobbt und attackiert werden, ist ein Schande für die französische und die Bundesregierung. Da hilft auch das alberne symbolische Tragen einer Kippa des Mäaschen nicht. Er sollte lieber ernsthaft über sein gesamtes Tun und Lassen nachdenken und endlich die Aussenpolitik seines Landes entsprechend ändern.

(15. August 2019)