In Deutschland ist die Klimahysterie voll ausgebrochen

Man orientiert sich nicht nur an der heiligen Greta, die sinnierend durch den Hambacher Forst wandert und ein wenig stotternd und sichtlich peinlich berührt von sich gibt, dass es schon wichtig sei, diesen zu erhalten. Nein, sie wird auch von Leuten benutzt und missbraucht, die in ihrem Windschatten ihr eigenes ungutes „Wir- ruinieren-den -Kapitalismus-Süppchen“ kochen wollen.

Natürlich ist es wichtig, Wälder zu erhalten, besonders sehr alte, ursprüngliche Wälder. Aber dazu muss man weder Halbheilige als Feigenblatt missbrauchen, noch sinnlose Gewalt anwenden, wie die lieben Linksrabauken es so gerne tun. Beim Rundgang mit Greta durch den Hambacher Forst versuchen die Aktivisten Gretas Wohlanständigkeit für sich auszubeuten. Mit ihren zwar dezidierten, aber doch mit leiser Stimme vorgetragenen Forderungen blieb sie bisher auf der Seite des Anstands, der legalen Mittel, im Gegensatz zu den verqueren Anliegen der Linksaktivisten, denen jedes Mittel für Rabauke und Krawall recht ist, auch brutale Gewalt. Sie verstecken sich hinter den Tüchern, mit denen sie ihre Gesichter unkenntlich machen und spannen Greta für ihre Zwecke ein. Letztere wirkt sehr verlegen, da sie wohl realisiert, von wem sie als Mittel zum Zweck benutzt wird.

Statt Rabauke einerseits und halbheiliger Panikmache andererseits, ist es aber wesentlich wichtiger, vernünftige, machbare Lösungen für die menschengemachten Probleme zu suchen und zu finden, um der Menschheit ein Überleben unter menschenwürdigen Umständen zu ermöglichen.

Nur mit Schlagwörtern nachplappern, Herumdemonstrieren, brutalen Attacken und Mahnfinger in die Luft recken, ist es nicht getan.

Nun wollen die links-grün-anti-alles Schlauberger Kurzstreckenflüge in DE/ Europa ganz abschaffen. Da werden vor allem die Politiker/innen jeder Couleur voll begeistert sein, sind sie doch diejenigen, die ständig hin und her fliegen: Berlin – Hamburg, Berlin-Stuttgart, Brüssel-Berlin usw. Tagtäglich, um da wohnen und dort ein paar Stunden arbeiten zu können. Am heftigsten werden solche kindisch-unüberlegten Massnahmen aber die Wirtschaft treffen.

Weder die überfüllten, schlecht unterhaltenen Autobahnen, noch die maroden deutschen Bahnen (DB) könnten den zusätzlichen Verkehr abfangen. Verspätungen und Staus und ein überlastetes Verkehrsnetz in Europa und besonders in DE sind schon heute ein Riesenproblem.

Warum? Weil Europa schon heute total überbevölkert ist.

Man kann als links-grün-guter Anti-Alles Typ zwar behaupten, es brauche gar keine Wirtschaft mehr, zumindest keine „kapitalistische“, gehe die Wirtschaft mitsamt der Welt wegen des Klimawandels ja sowieso unter. Wird durch solche dümmlichen Sprüche aber die Umwelt gerettet?

Ironischerweise fliegen genau die Politiker, die es eigentlich besser wissen müssten, und allen anderen Beschränkungen auferlegen wollen, ungeniert am meisten. Wie zum Beispiel das Mäaschen, das schon auch mal 300’000 Kilometer (ja: Dreihunderttausend) in einem knappen Jahr herumfliegt. Er sollte sich doch tatsächlich lieber Greta als Vorbild nehmen und in die USA segeln, nach New York, über den Nordatlantik. Mit einem Segel-Rennboot. Das braucht so seine Zeit. Heute, Mittwoch, 14. August, stürmt es in Plymouth und Gretas Start verzögert sich. Kostet noch mehr Zeit.

Hat Maas die etwa nicht? Na, so was. Und andere Leute, z.B. Geschäftsleute, die mit ihrer Wirtschaftsleistung den Mäaschens dieser Welt den Ministerlohn und ihre Flugreisen zahlen, sollen die haben? Und statt Flugzeug das Fahrrad nehmen oder das Ruderboot? Oder die marode DB, mit der man niemals pünktlich an irgendein Ziel kommt? Oder ein Segelboot in die USA, das vielleicht mal starten kann und vielleicht auch nicht? Und wie sicher sind solche Segelboote? Die frühen Atlantiküberquerer könnten ein Lied singen von den Gefahren der Meere für Segelschiffe.

Klar, eine Schulstreikerin wie Greta hat Zeit. Sie muss ja weder zur Schule gehen, noch einen ordentlichen Beruf lernen, da sie ja nun professionelle Klimaexpertin ist und in aller Ruhe, im Rennboot eines Seglers, der gern und gut Publicity braucht, über den Ozean schaukeln kann. Sie möchte auch einige Monate dort drüben zubringen. Wenn schon, denn schon. Und in den Wintermonaten kann man sicherlich nicht zurück segeln über den Atlantik. Da fährt sie lieber noch nach Kanda und Chile und wer weiss wohin und womit? Mit klimaneutraler Solarenergie, oder wie?

Sie braucht sich natürlich keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen. Entweder werden ihre Ängste wahr, dann hat sie gar keine Zukunft und es ist eh egal, ob sie eine Ausbildung hat oder nicht. Oder die Welt wird in letzter Minute von Ingenieuren und Wissenschaftlern und kreativen Technikern und anderen fleissigen und arbeitsamen Menschen gerettet und geht nicht unter. Dann hat sie dank der Weltuntergangsstimmung, die in Europa und dort vor allem in DE herrscht, dank ihrem PR-Papa so viel Geld gescheffelt, dass sie ihrer Zukunft in Ruhe entgegenblicken und weiterhin klimaneutral die ganze Welt belehren kann. Ohne arbeiten zu müssen.

Andere haben diese Zeit nicht. Angeblich auch das Mäaschen nicht. Denn der will nicht nur schon wieder mit einem kaputten Flugzeug in die USA, sondern auch noch weiter zu den Inuits nach Kanada, um ihnen vor Ort sein Beileid wegen des Klimawandels auszudrücken und ihnen zu sagen, was sie nun tun müssten. Klar, dafür muss seine uralte Maschine, in der er daher geklappert kommt, auch noch mehr CO2 ausstossen, denn einfach so, per Telefon aus DE oder per Internet oder Skype oder wie all die technischen Neuerungen heissen, die man benützen könnte statt zu fliegen, kann er sich natürlich nicht austauschen und den Inuits Beileid wünschen. Das wäre zu wenig grandios. Da muss er sich schon vor Ort das schmelzende Eis ansehen und ts, ts, ts sagen und den Inuits Geld versprechen, das ihm nicht gehört.

Denn seine Regierung hat es sich ja in den Kopf gesetzt, die ganze Welt höchstpersönlich zu retten, indem diverse Politiker/innen überall hinfliegen, wo es auch nur nach ein bisschen Gefahr von wegen des unberechenbaren Klimas riecht. Die Claudia Benedicta z.B. musste unbedingt nach Fidschi, obwohl man auch so weiss, dass die Regierung dort aus dem Kapitel Weltuntergang weidlich Geld aus den Industriestaaten, den bösen, herausquetschen will. Da wird CO2 ausgestossen, nur um beweisen zu können, dass CO2 ausgestossen wird. Und solch alte Klappermaschinen, in denen die deutschen Politiker zur Weltverbesserung herumfliegen, stossen natürlich besonders viel CO2 aus.

Haben die Menschen zu Ende der letzten Eiszeit, also vor 15’000 Jahren, auch so ein Theater um das schmelzende Eis gemacht? Nein, sie sassen in Europa in Iglus oder Höhlen im eisigen Fels, klapperten mit den Zähnen und konnten gar nichts anbauen. Und mussten sich von Bären- und Mammutfleisch ernähren (was würden wohl all die heutigen Vegetarier dazu sagen? Verhungern??) und in Fellen herumrennen und dicht gedrängt um die kümmerlichen Feuerchen schlafen und hatten eine Lebenserwartung von vielleicht 34 Jahren. (Was vielleicht gar nicht so schlecht wäre). Wollen wir wieder solche eisigen Zustände? Könnten diese als „Normalklima“ betrachtet werden?

Wohl kaum. Und was bedeutet „Normalklima“ für diese Welt? Wie warm oder kalt darf’s denn sein?

Wenigstens wäre Europa damals, in der Eiszeit, zu Dreiviertel unter Eis begraben und nichts, aber auch gar nichts ausser Eisbergen bietend, nicht der Ort der Sehnsüchte von Dreiviertel der Welt.

Die böse Industrie ist schuld, für manche liebe Linke gleichzusetzen mit dem bösen Kapitalismus. Also zurück in die Vorzeit, oder was? Die Globalisierung wieder abschaffen, die Industrien vernichten, zurück zur Lehre der reinen Natur? Von den Erzeugnissen des eigenen Gartens leben? Ein Schaf für die Wolle halten oder wieder Bären jagen, wie in der Steinzeit? Und woher nimmt man all den Platz bei 8 oder 9 Milliarden Menschen für die Gärten und Wiesen für Schafe und Wälder für Bären, den es bräuchte?

Hat sich so ein schulstreikender Jugendlicher je überlegt, was es bedeuten würde, den Rückwärtsgang voll einzuschalten? Wir sprechen hier überhaupt nicht dem gnadenlosen Umgang mit Ressourcen, der Ausbeutung unserer Erde, das Wort. Nein, ein umweltschonender Umgang in jeder Beziehung ist angesagt. Aber keine hysterischen, unüberlegten, moralingefärbten Überlegenheitsphantasien kranker oder unausgereifter Gehirne. Greta die Gute bezieht sich zwar immer sehr vage auf Wissenschaftler. Aber was genau sagen denn diese?

Nur in sozialistisch, archaischen Agrargesellschaften sehen die Neuguten, die Greta-Guten die Rettung. Es gibt ein interessantes Buch zu dem Thema, das besagt, dass es immer dann super brenzlig gefährlich wird, wenn Teile der Menschheit sich in die agrarischen Urzustände flüchten wollen. (Ben Kiernan, Blood and Soil, A World History of Genocide and Extermination from Sparta to Darfur). Nicht genug damit, dass sich gewisse Leute nach einer idyllischen Utopia sehnen, nein, sie meinen, dass alle anderen Menschen dieses Utopia auch zu leben haben. Und machen Letztere nicht freiwillig mit, in das vorindustrielle elysische Paradies einzutauchen, werden sie am Kragen gepackt und gewaltsam hineingeschleppt. Wie Pol Pot, der den Kambodschanern den Urzustand auf dem Land verordnete und damit in kürzester Zeit die meisten seiner Landsleute umbrachte. Oder Mao mit seiner Kulturrevolution. Oder das heutige China mit seinem Raubbau an Umwelt und Klima. Alles Rote und vermeintliche Weltverbesserer, die doch nichts anderes als kaltblütige Mörder waren und sind.

Vielleicht stellen sich die lieben Rot-Grün-Guten-Träumer dies so vor: Diejenigen, die bei den grün-goldenen-rosaroten Tagträumen einer besseren, einer idealen, einer Traum-Welt-Utopia nicht mitmachen, werden abgemurckst und damit Platz geschafft für ein Nomadendasein. Denn Platz, Raum braucht es, will man wieder leben wie unsere Urururahnen vor Tausenden von Jahren: ohne Abgas, ohne Industrie, ohne Komfort, nur in Bärenfelle gewickelt und mit Speeren jagend und ein paar kümmerliche Beeren den arktischen Verhältnissen abtrotzend. Viel Raum für wenig sogenannte Gute. Arche Noah der neuen Eiszeit. Kommt einem dies bekannt vor??

Wir alle sollten ganz generell achtsam mit der einzigen Erde, die wir haben, umgehen. Und vor allem sollten wir endlich die Anzahl Menschen, die sie in Anspruch nehmen, drastisch zurückfahren. Man sagt 11 Milliarden voraus. Wie man täglich sieht, sind schon die jetzigen 7 – 8 Milliarden viel zu viel.

Also 1 – höchstens 3 Kind/er per Frau und weltweit sollte die Parole heissen. Das ist die einzig vernünftige Massnahme, die Welt und Klima und Menschheit wieder ins richtige Lot bringt.

(12./14. August 2019)