Aufregung im Hühnerhof

Kann man einen Staat noch einen Staat nennen, in dem alles herumschreit und herumgackert wie in einem Hühnerstall, in dem die Hühner kopflos hysterisch herumrennen und wild durcheinander gackern? Statt besonnener Gelassenheit fliegen die Federn in alle Himmelsrichtungen. Ist das ein vernünftiger Staat??

Nein. Und schon gar nicht kann sich solch ein kopf- und hirnloses Gegackere als „Demokratie“ bezeichnen.

Was ist passiert?

Eigentlich gar nichts, ausser einer durchaus legitimen, demokratischen Wahl in einem kleineren Bundesland Deutschlands.

Aber die Oberhenne, die nicht einmal zu Hause im Stall hockte, schrie sofort: „Der Fuchs kommt! Der Fuchs ist schon da! Das geht gar nicht! Gagagagaaaack! Dieser UNVERZEIHLICHE Vorgang muss rückgängig gemacht werden! Gagagagaaaack! Gagagagaaaack!“

Und schon machen es ihr die anderen Hühner und die Gockel nach und gackern sinnlos durcheinander und schreien: „Der Stall brennt! Der Teufel steht schon unter der Türe!“ Wo noch nicht einmal ein Fuchs vorbeigeschaut hat.

Also, entweder ist ein Staat eine Demokratie oder er ist es nicht. Solche Demokratien besitzen ein Grundgesetz, eine Verfassung; und laut der deutschen VERFASSUNG kann KEIN/E Bundeskanzler/in ein Wahlergebnis in einem Landesparlament rückgängig machen. Auch Frau Merkel in ihrer Überheblichkeit nicht.

In einer Demokratie gibt es Parteien und deren Vertreter/innen verschiedener Art, die vom Stimmvolk, den Stimmbürgerinnen und -bürgern in geheimer, freier und gleicher Wahl gewählt werden.

Wenn eine Partei nicht demokratisch ist, ihr Programm sich gegen die Demokratie und die Verfassung wendet, muss eine solche Partei verboten werden, von Rechts wegen. Wir wüssten nicht, dass sich in DE eine im Bundestag vertretene Partei nicht an die demokratischen, vorgegebenen Richtlinien hielte und deswegen verboten wäre.

Mit einem Wort: Alle im Bundestag und den Landtagen vertretenen Parteien sind offiziell zugelassen, auch wenn die eine oder andere Partei den einen oder anderen nicht genehm ist, sie nicht gleicher Meinung mit der Parteimeinung sind und/ oder etwas gegen einzelne Parteivertreter haben.

In einer Demokratie setzt man sich vernünftig mit unterschiedlichen Meinungen auseinander, man diskutiert, hört zu, überlegt, kontert, gibt die eigene Meinung zum Besten, findet Kompromisse, denkt über anderweitige Positionen nach.

In einer Demokratie schreit man nicht hysterisch herum, nur weil ein demokratischer Vertreter einer demokratischen Partei vielleicht auch von Menschen, die eine verfassungskonforme aber von der eigenen Meinung abweichende besitzen, gewählt wurde.

Die AFD ist eine Partei, die sich entwickeln konnte, ja entwickeln musste, da weder Merkel noch ihre Rot-Schwarze Superkoalition, noch ihre Rot-Rot-Grünen Gspusi im Bundestag auf die Nöte und Sorgen der Menschen, die immer noch das deutsche Volk (wie anders sollte man das nennen??) ausmachen, eingehen, noch diese ernst nehmen.

Wer die AFD nicht mag, sollte sich auf das besinnen, was eine echte Demokratie ausmacht. Der sollte sich als Politiker/in darauf besinnen, das er/ sie einen Eid darauf geleistet hat, zum „Wohle des Volkes“ tätig zu sein. Der sollte sich darauf besinnen, dass er/ sie als Politiker/in nichts anderes als ein Stellvertreter dieses Volkes ist und in dessen Namen regieren sollte. Und regieren heisst: In der Gegenwart vernünftig und verantwortungsbewusst handeln, für die Zukunft vernünftig und verantwortungsbewusst planen und vorausschauend handeln.

Es heisst nicht, heute dies und morgen wiederum das hektisch, hopp-hopp und unüberlegt anordnen und übermorgen wieder alles umkrempeln, weil man sich populistisch anbiedern will und nur seiner politischen Macht und seinen Egoismen und Allüren dienen will. Das ist ANMASSUNG.

Und es heisst schon gar nicht, sich wie die Königin von Saba, oder der Kaiser von China, ganz zu schweigen von Diktatoren wie Stalin und Ulbricht und anderen unguten Typen aufzuführen, die sich aufplustern als gäbe es ausser ihnen selbst niemanden auf der Welt, als hätten alle Staatsbürger ihnen untertänigst die Füsse zu küssen und ihnen zu parieren. Das ist UNVERZEIHLICHE ANMASSUNG!

Wo kämen wir da hin?

Also eine sogenannte demokratische Staatschefin, die über eine legale, demokratische Wahl sagt, „dass dieser Vorgang unverzeihlich ist“ und „dass deshalb das Ergebnis rückgängig gemacht werden muss“, macht sich selbst lächerlich. „Es war ein schlechter Tag für die Demokratie.“ DAMIT hat sie allerdings Recht. Es ist ein SEHR schlechter Tag für eine Demokratie, wenn sich diese Dame in eine rechtmässige Wahl einmischt und diese nach ihren Ideen umkrempeln will. „Es sollen keine Mehrheiten mit Hilfe der AFD gewonnen werden“, sagt diese Frau. Ja was denn? Wieso sollte so ein Ergebnis rückgängig gemacht werden? Nur weil es ihr nicht in den Kram passt?? Das ist UNVERZEIHLICHE ANMASSUNG!

Wenn es nicht so geht, wie es ihr passt, ist es dann falsch? Wenn nicht so gewählt wird, wie es ihr vorschwebt, wie sie befiehlt, ist es „unverzeihlich“? Entschuldigung, aber wer glaubt sie denn, dass sie ist? Die Diktatorin von Deutschland? Nach deren Willen alle abzustimmen und zu wählen haben?

Schon mal was von Demokratie gehört? Die Linken waren früher die SED, die Hunderte Menschen erschiessen liess, einfach so, aus reiner Willkür. Die DDR war von A bis Z ein Unrechtsstaat und die in die Linke umgewandelte ehemals total undemokratische Unrechtspartei SED ist nun auf einmal super demokratisch und wählbar und die AFD nicht??

Ja, mei, wenn sie die AFD nicht will und ihrer CDU verbieten will, mit der AFD zusammen zu arbeiten, warum verbietet sie die AFD dann nicht? Sie könnte sich an die Richter in DE wenden um zu versuchen, diese davon zu überzeugen, dass es sich bei der AFD um eine undemokratische, gegen die Verfassung agierende Partei handelt und wenn die Richter dies dann auch so sehen, können sie die AFD ja verbieten. Dann wäre das in Ordnung.

Aber solange die AFD zwar ungeliebt von Madam und anderen ist, aber demokratisch legal und legitimiert, geht solches Benehmen gar nicht. Das ist UNVERZEIHLICHE ANMASSUNG. Man kann nicht eine Partei einfach ausschliessen, als Buhmann hinstellen und allen verbieten, mit ihr zusammen zu arbeiten, wenn diese Partei legal und legitimiert ist und von 15 – 18 % der Bevölkerung demokratisch gewählt wird.

Entweder- oder. Dann muss sie die Konsequenzen tragen- die natürlich unbequem sind – und von Richtern feststellen lassen, ob es die AFD geben darf oder nicht.

Die logische Konsequenz aus Merkels Anmassung wäre sonst, dass alles, was mit AFD Stimmen im Bundestag oder sonstwo erreicht würde, nicht gelten dürfte. Stimmen sie einem Gesetz zu, dürfte es keine Geltungskraft erlangen, wenn es dank AFD Stimmen akzeptiert würde. Wären sie gegen etwas, würde dies nicht akzeptiert, wenn es dank ihrer Stimmen geschähe usw. Was für eine Art Regiererei wäre das denn? Kindisch.

Also, was Merkel selbst und diverse andere hier und jetzt treiben, ist im höchsten Masse undemokratisch und fragwürdig. Das geht gar nicht und MUSS RÜCKGÄNGIG GEMACHT WERDEN.

Politiker der FDP und deren Familienangehörige werden nun natürlich von den höchst brutalen, undemokratischen und zudem feigen Antifa- Faschisten angepöbelt und bedroht. Madam M geht voran mit Verurteilen und die linken Handlanger traben brav hinterdrein und treiben ihr links-faschistisches Unwesen gegen rechtmässig gewählte FDP Politiker/innen. Wären es die AFD-Anhänger, die sich so aufführten wie die Links-Faschisten es nun tun, würde der Steinmeier gleich schreien: „Die spalten das Land.“ Aber so hört man keinen Pieps zu dem unguten Treiben von ihm.

Aber die Hauptspalterin sitzt in Berlin und nörgelt herum: „unverzeihlich“, „rückgängig“ gagagagaaaaack…… Soll sie doch lieber mal ordentlich regieren – oder noch besser: Sich endlich und endgültig verabschieden.

Vielleicht könnte sich dann der deutsche Staat endlich mal darauf besinnen, dass eine Demokratie kein Hühnerhof und dieses hysterische Geschrei wegen allem und jedem (von Klima über Brexit und Trump, und, und, bis zur AFD) äusserst primitiv und unwürdig ist.

Aus ALLEM wird ein Geschrei und Tamtam und Getue gemacht! Und die Merkel-hörigen Medien beteiligen sich natürlich eifrig, können sie doch so ihre heruntergekommenen Auflagen wieder etwas steigern.

Jedesmal, wenn es wieder losgeht, denkt der normale Mensch: „Das kann doch nicht NOCH schlimmer, noch hysterischer, noch irrationaler kommen.“ Doch, es kann, und es kommt. Von einem Pseudodrama ins nächste. Hauptsache Weltuntergang und Hysterie -von der banal-primitiven BILD bis zum Märchenerzählmagazin Spiegel. Von den Grünen, die sowieso immer das Weltende sehen und alles regulieren, kontrollieren und verbieten wollen, bis zum CDU/CSU Gekeife und Gestreite. Und alles was auch nur annähernd von Vernunft zeugt, wird niedergeschrien und getrampelt. Da ein Bauernopfer und dort ein Bauernopfer. Hauptsache die Machthungrigste behält ihren Posten.

Vor ein paar Jahren wollte der Steinbrück „die Kavallerie“ in die Schweiz schicken, um die Schweizer das Fürchten zu lehren (ausgerechnet!!). Statt dessen sollte er mal die Merkel und ihre Genossen, inklusive Steinmeier schicken, damit die Schweizerinnen und Schweizer ihnen zeigen könnten, wie echte Demokratie geht. Dann müsste der Steinmeier auch nicht mehr sagen, dass die Deutschen die „direkte Demokratie nicht in ihrer DNA“ hätten. Und dann würde er vielleicht auch nicht mehr „aus Versehen“ – wie gerade jetzt – dem iranischen Chameini schon wieder zum „Jahrestag der Revolution“ gratulieren, der Israel als „Krebsgeschwür“ bezeichnet, das man ausmerzen müsse.

Die Merkels und Genossen müssten jeden Tag die NZZ lesen, lernen ordentlich zu diskutieren und andere Meinungen auszuhalten und an demokratischen Lehrgesprächen und Übungen teilnehmen, bis sie das „Demokratie-Examen“ bestehen und die direkte Demokratie in ihre DNA integrieren könnten und nie mehr Israel-Hassern gratulieren würden. Dann dürften sie wieder zurück in den „grossen Kanton“ und dort anwenden „was Heidi gelernt hat“.

Viel Spass dabei!