Diesen Ausdruck finden wir voll toll:

Die deutschen Grünen wollen angeblich „politischer Vollsortimenter werden, um in möglichst viele Milieus vorzudringen“.

„Politischer Vollsortimenter“, was für ein kurioses (Un)Wesen ist das denn?

Also, erst einmal ist es offenbar GRÜN.

Dann ist es wohl wie Vollkornbrot voller grober Körner, oder was?

Oder eher, wie die Engländer sagen „wholemeal“ oder „whole-grain“? Hängt irgendwie zusammen mit „wholesome“; das bedeutet allerdings: „förderlich, bekömmlich.“ Und ob die Grünen Letzteres sind, darf doch stark bezweifelt werden.

Und um welches volle „Sortiment“ soll es sich denn handeln? Um ein Wähler/innen Sortiment, oder ein Sortiment von allen möglichen kuriosen Grünen Politikern, wie z.B. dem ewig niedlich lächelnden („keine Angst, ich bin ein ganz, ganz kuscheliger, knuddeliger„), ewig ein Dreitagebärtchen pflegender Habeck-Teddy? Oder den flotten, immer rundlicher werdenden Damen Baerbock und Fegebank?

Der Habeck-Lieb-Lieb-Teddy will ja Kinderchen retten, vor allem kleine „zarte Mädchen“, wie er sich ausdrückt, die alleine auf einer griechischen Insel gelandet sind. Kleine, zarte Mädchen können aber gar nicht ohne Eltern auf griechischen Inseln gelandet sein. Denn wie sollten sie wohl dort hinkommen? Ohne unterwegs gewissen grossen, bösen Buben zum Opfer gefallen zu sein? Und welches muslimische Elternpaar lässt kleine Mädchen alleine loswandern? Jungs ja, aber auch vor allem solche über 14, also Jugendliche, keine Kinder. Das ganze ist eine habecksche Schnapsidee. Kinder gehören zu ihren Eltern und sollten auch bei diesen bleiben, und nicht nach DE in irgendein Kinderheim verpflanzt werden.

Und schon gar nicht in ein GRÜNES Kinderheim. Denn wie allen bekannt ist, starteten die GRÜNEN als eine Partei der Pädophilie. 2016 erst haben die „Grünen einen gut 300 Seiten starken Bericht vorgelegt, der sich mit der Offenheit der Partei für pädosexuelle Forderungen Anfang der 80er Jahre beschäftigt. Unter Leitung von Grünen-Chefin Simone Peter untersuchte eine Arbeitsgruppe, wie es in den Gründungsjahren dazu kommen konnte, dass die Forderung nach Straffreiheit für pädophile Handlungen Eingang in grüne Parteibeschlüsse finden konnte. Es handele sich um ‚ein bedrückendes Kapitel‘ der Parteigeschichte, das ‚viel zu lange ausgeblendet‘ worden sei,“ wird zugegeben. http://www.tagesspiegel.de/politik/die-gruenen-in-den-80er-jahren-sensibilitaet-fuer-sexuellen-missbrauch-gab-es-nur-bei-einzelnen/14973006.html Die Partei, deren Politiker heute mit Vergnügen die AfD als braune Partei mit Schmutz bewerfen, war vor noch nicht allzu langer Zeit eine Partei, deren Politiker Polizisten mit Steinen bewarfen und „zarte Mädchen“ und andere Kinder vergewaltigten und das auch noch gut fanden. Also doch lieber Finger weg davon und keine kleinen Mädchen „retten“, Herr Habeck, oder?

Mit Fegebank stossen sie ja schon tüchtig in das Anti-AfD Sortiment vor, da Fegebank den armen Professor Lucke an der Hamburger Uni, für die sie zuständig ist – eine Exzellenz-Uni, potz tausend!- so schmählich im Stich gelassen und den Antifa- Faschisten ausgeliefert hat, als diese gegen seine Vorlesungen hetzten und tobten, obwohl diese mit der AfD gar nichts zu tun haben.

Und mit Boris Palmer in Baden-Württemberg, dem Enfant terrible der Partei, stossen sie einwandfrei in CDU Sortiment vor, auch nicht schlecht. Zumindest dieser Grüne lässt einem noch ein bisschen Hoffnung auf vielleicht doch mal wieder spriessende Vernunft, so als zartes, empfindliches Pflänzchen, das sich unter Grün nur sehr, sehr zaghaft ans Licht wagt. Was ja eigentlich ein Widerspruch wäre. Aber nicht für Grün.

Und der liebe Özdemir positioniert sich einerseits als Mitglied der Amadeo-Antonio-Stiftung, die ja von einer ehemaligen STASI-Spitzelin/ Mitarbeiterin geleitet wird, also sagen wir mal Richtung SED-Die Linke. Damit deckt er Teile des ganz linken Sortiments ab. Andererseits gibt er sich pro-jüdisch am Kippa-Trage-Tag in Berlin, um zu zeigen, dass Antisemitismus gar nicht geht, auch wenn Grün gleich darauf ganz fest und schnell wieder wegschaut, wenn der Antisemitismus von den lieben „geschenkten Menschen“ (Grün: Kathrin G-E) ausgeht. Letztere ist auch eine „Influencerin“ – um dieses schicke, neue Wort mal zu gebrauchen – Merkels. Also stösst auch sie in CDU Gefilde vor, oder hindert Merkel daran, zu sehr CDU zu sein, wer weiss?

Wirklich, ein interessantes Sortiment. Dann sind da noch die Baustellen Arbeiter bzw Bearbeiter von Stuttgart. Der grüne OB geht – und scheinbar trauert ihm niemand nach – der grüne Winfried Kretschmann bleibt dem Land B-W vorläufig erhalten. Beiden wirft man in Stuttgart vor, die Stadt verlottern zu lassen. Und die Stuttgart21- Bahn macht bald dem Berliner Flughafen Konkurrenz, der es in dieser Rot/Grünen Hauptstadt immer noch nicht zu seiner Fertigstellung geschafft hat. In der gleichen Zeit bauen die Chinesen daheim ca 6 Flughäfen und in Afrika Hundert Bahnlinien plus Bahnhöfe. Aber naja; die sind eben „new world“, während DE, wie Bush schon 2003 schimpfte, „old Europe“ verkörpert. Stuttgart21 sollte laut Plan (1995) 2,46 Milliarden Euro kosten. 2010, zum Baubeginn lag die Vorhersage bei 4,088 Milliarden Euro, die man im November 2019 auf 8,2 Mrd. Euro erhöhte. Ein stolzer Preis. Und so realistisch nahe am Kostenvoranschlag.

Dafür kann man heutzutage nicht mehr direkt ins Stuttgarter Zentrum fahren. Früher gelangte man vom Bahnhof direkt ins Zentrum der Stadt; sehr bequem. Geht mit dem neuen Konzept nicht mehr; aber man kann dann ja den Frauen Taxigutscheine geben, wie den Münchnerinnen, damit sie in den unterirdischen Gängen nicht von unheimlichen Jungs angeödet werden. Ausserdem behaupten Kritiker – aber die behaupten ja sowieso immer alles Mögliche Un-Rechte – dass dieses unterirdische Ding brandgefährlich ist. Und wie es den armen Affen in Krefeld erging an Silvester, weiss man ja. Ein Böller genügt. Damit kann man sogar Leuten, die bisher treu zur DB gestanden haben, das Bahnfahren abgewöhnen. In Zeiten des „Klimawandels“!

Aber immerhin passt der Bahnhof ins Grüne Konzept des „NICHT-FLIEGENS:“ Niemand soll fliegen, sagen die Grünen. Wieso, bitte sehr, baut man dann in Berlin überhaupt einen neuen Flughafen, braucht’s doch gar nicht, da ja alle Abgeordneten nun mit dem Elektro-Fahrradl nach Berlin fahren wollen?

Naja, der Spruch geht eben weiter: „Niemand soll fliegen, ausser Grüne.“ Entspricht schon eher der Wirklichkeit, da offenbar die geflogenen Flugmeilen und der Besitz von SUVs, die „man“ auch nicht besitzen sollte, in grüner Hand sehr verbreitet sind. Item, damit wird Grün also auch „Vollsortimenter“ bei den Heuchlern und Unfähigen.

Nochmal zurück zu Baerbock: Sie hat ganz, ganz tolle Ideen für Hamburg. Dort tagen die Grünen nämlich gerade. Um den Wahlkampf dort zu unterstützen. Damit die Hamburger alle selbst sehen können, wie TOLL die Grünen sind. Dort stossen sie schon in „sozial schwächere Bezirke“ vor, also begeben sie sich auf SPD Terrain. Sie dringen in deren „Milieu“ vor. Vielleicht sollten sie dabei auch beachten, wo die SPD heute steht, also nicht mehr ganz auf „Volkspartei“ Niveau. Wollen sie auch dorthin? Auf deren Wähleranteil??

Also Baerbock schwärmt davon, dass es sich in Hamburg und überhaupt im Jahr 2020 entscheiden werde, ob „Deutschland der zentrale Industriestandort weltweit bleiben“ werde. IST Deutschland denn überhaupt „der zentrale Industriestandort weltweit“? Die Frage scheint berechtigt mit Blick auf die USA und China. Aber die Grünen lieben ja Illusionen über alles. Zur Zeit vor allem die Illusion, dass sie die Auserwählten sind, die alles hinkriegen werden.

Deswegen wollen wir hier auf die Voll-Illusionärin, die gebenedeite Roth-Grüne gar nicht erst eingehen. Ihre Tagträumereien sind derart bunt, dass man dazu ein ganzes Buch schreiben müsste.

Sie wollen Sozialpolitik machen, eine „Klimaschutzwende“ herbeiführen, aber auch die Industrie stärken, und den Hafen Hamburg fördern, den sie auf einmal ganz TOLL finden. Trotz der schrecklichen Schiffe, die dort tagein, tagaus mit stinkendem Dieseldampf-CO2 die Hamburger Luft verpesten. Mit einem Wort, von CDUFDP Politik bis SPD und Die Linke bieten sie das Vollsortiment. Und gewiss wollen sie auch eine stattliche Anzahl von (wir wissen schon, welcher Partei – aber psst, nicht weitersagen – wie bei Harry Potter, wo man den Namen von V… nicht aussprechen darf) Wähler zu sich hinüberlocken. Auf moralisch einwandfreie, nämlich Grüne, Pfade

Und dringen damit tatsächlich in alle „Milieus“ vor. Man staunt. Und sagt: „Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Denn kann man es glauben, dass jemand derart breitbeinig und gleichzeitig im Spagat dasteht und dabei noch auf einem Bein auf dem Hochseil der grossen Kunst der Realität tanzt, ohne herunter zu fallen?

(7. Januar 2020)