Mord an Tieren im Krefelder Zoo

Es ist unglaublich, erschütternd, unbegreiflich, dass man unschuldige Tiere, Menschenaffen, kleine Äffchen, Vögel und andere Tiere im Zoo Krefeld verbrennen liess.

Und warum?
Nur weil die Menschen nicht von ihrer törichten Knallerei und ihrem verbrecherischen Gezündel an Silvester lassen können.

Dieser alle erschütternde Brand zeigt mehrere Aspekte auf, die diskutiert werden müssen.

Zunächst einmal die Brandursache. Wie kam es zu dem Brand?

Schon am 2. Januar wurde von der Polizei bekanntgegeben, dass die Ursache eine sogenannte „Himmelslaterne“ war, ein Gebilde aus brennbarem Material und Feuer, das Dummköpfe einfach mit dem Wind losfliegen lassen können. Wo die Dinger dann landen, ist Glücksache oder auch Pech. Ein Mensch mit einem normal funktionierendem Hirn würde sich selber sagen: „Ich habe keinerlei Kontrolle über solch ein fliegendes Feuer. Es kann überall landen und Brände verursachen. So etwas kaufe ich nicht und lasse es schon gar nicht fliegen.“ Da der IQ der Menschheit aber eine höchst zweifelhafte Sache ist, finden sich immer wieder Idioten, die verantwortungslos, aus lauter „Spass“ die Gefährdung von Menschen und Tieren vergnüglich finden.

OBWOHL diese Laternen seit 2009 in DE VERBOTEN sind, liessen die 3 Täterinnen, die in ihrer Naivität und Dummheit nur „gute Wünsche“ ins neue Jahr schicken wollten, etliche der Dinger fliegen. Eine landete auf dem Zoohaus, in dem die armen Tiere eingesperrt waren, und löste den Brand aus. Die Verursacherinnen der Tiertortur haben nun für den Rest ihres Lebens damit fertig zu werden, unschuldige Tiere auf die grausamste Art, die möglich ist, umgebracht zu haben. Ob aus Dummheit oder Naivität, spielt keine Rolle. Die Tiere verbrannten lebendigen Leibes, unter den grausamsten Schmerzen und Ängsten.

Mithelfer, Beihelfer zum Tiermord sind aber auch der Zoo Krefeld, der die Tiere schutzlos in der Silvester Nacht der Dummheit solcher Idiotinnen überliess, die Stadt Krefeld, die erlaubt, die Tiere derart schlecht zu halten, dass ihr Tierhaus sofort lichterloh brennen kann, ohne Brandschutzvorkehrungen, und sämtliche Verkäufer von derart brandgefährlichem Unfug, wie diesen „Himmelslaternen“. Wozu braucht man diese? Und wozu braucht man Feuerwerk ganz allgemein?

Zu nichts als billigem Aberglaube und primitivem Herumgeknalle. Also gar nicht.

Folgende Warnungen sind auf der offiziellen Homepage der Stadt Krefeld zu finden:
„Damit der anstehende Jahreswechsel für alle Krefelder und ihre Gäste einen angenehmen Verlauf nehmen kann, gibt die Feuerwehr vorab Tipps für die Sicherheit bei Silvesterpartys und den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Einige dieser Tipps sind auch wichtig für diejenigen, die selbst kein Feuerwerk abbrennen wollen. Beispielsweise sollte jeder vor Silvester seinen Balkon oder die Terrasse von brennbaren Gegenständen leerräumen. Außerdem sollten in der Silvesternacht alle Fenster und Balkontüren geschlossen sein. Wer sich an der „Knallerei“ beteiligen möchte, sollte nur Feuerwerk mit Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) kaufen. „Schwarzmarkt-Ware“, die kein Prüfsiegel enthält, ist möglicherweise lebensgefährlich…… Was sollte man tun, wenn es trotzdem brennt? Auch dafür hat die Feuerwehr wichtige Hinweise: Den Brandraum sollte man sofort verlassen und ins Freie gehen, denn schon der Brandrauch kann tödlich sein.“

Man ist sich, wie diese Warn-Hinweise der Stadt zeigen, also der x-fachen Gefahren dieser dummen und mehr als unnötigen Silvester-Zündelei durchaus bewusst, unternahm aber offensichtlich REIN GAR NICHTS, UM DIE TIERE ZU SCHÜTZEN. Der Zoo verfügt offensichtlich nicht einmal über Brandmelder, eine Sprinkleranlage, eine Nachtwache- einfach über gar nichts. VERANTWORTUNGSLOS, nennen wir das.

Denn leider nützen derartige Warnungen auf Internetseiten bei unverantwortlichen Menschen nicht viel. Zudem ist die Argumentation ja auch falsch herum gedacht: Leute, die Feuerwerk abbrennen, egal ob Laternen oder anderen Mist, haben dafür zu sorgen, dass sie damit weder Sachwerte, noch Menschen oder Tiere schädigen, nicht umgekehrt.

Da man immer von der grenzenlosen Dummheit und Verantwortungslosigkeit von gewissen Leuten ausgehen muss, besonders in Silvesternächten, und um seiner Verantwortung für das Wohl der Tiere, nachzukommen, wäre es NOTWENDIG gewesen, und hätte von VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN GEZEUGT, wenn der Zoo in solch einer Nacht, in der die krasse DUMMHEIT IHR UNWESEN TREIBEN DARF, von Sicherheitspersonal überwacht worden wäre.

Das war nicht der Fall. Warum auch immer…
Und damit trifft sowohl die Zooleitung als auch die oberste Stadtbehörde eine grosse Mitschuld an dem entsetzlichen Unglück.
Man muss sich fragen – und das gilt für alle Zoos:

  1. Warum gibt es überhaupt Zoos? (Wir kommen weiter unten nochmals auf diese Frage zurück)
  2. Warum hatte das Affenhaus bzw der Zoo keine Brandschutzmelder und/ oder Sprinkleranlage?
  3. Wieso war an einem Silvesterabend, von dem man genau weiss, dass alle Idioten Brandsätze (von Raketen bis zu eben diesen Laternen u.a.) zünden, niemand im Zoo vor Ort, der die Tiere hätte schützen können? Eine Brandwache, Tierwache, was auch immer? In jedem Industrielager, in dem nur lebloses Material steht, muss laut Brandvorschriften eine Sprinkleranlage installiert sein.
  4. Wieso wird es von den Kommunen nicht verboten, in Zoonähe zu zündeln, Raketen und/ oder Laternen oder was auch immer aufsteigen zu lassen?
  5. Ein Zoo sollte generell kein Ort sein, in dessen Nähe Feuerwerk erlaubt werden darf. Weder entlang seiner Grenze noch innerhalb. Wie man auf der Karte vom Krefelder Zoo sieht, war das abgebrannte Haus in der Nähe der Umfriedung. Warum schützte man die Tiere nicht besser?
  6. Man kann private Sicherheitsfirmen oder auch interne Sicherheitswachen organisieren. Warum patrouillierte niemand an Silvester??
  7. Wie kann man denn Tiere hinter Gittern, unter unnatürlichen Umständen halten und dann nicht einmal für deren Sicherheit sorgen? So etwas ist unverantwortlich und gewissenlos. Tiere als Schauobjekte, als Ausstellungsobjekte zu halten, ist schon tierquälerisch und verantwortungslos genug, aber die Tiere dann nicht einmal unter tiergemässen Umständen zu halten, geschützt, vor allem an Tagen wie Silvester, ist verbrecherisch.

Wie fürchterlich grausam, entsetzlich muss es für die armen Tiere gewesen sein, bei lebendigem Leib verbrennen zu müssen! Das mag man nicht einmal dem widerlichsten und ärgsten Feind wünschen, geschweige denn einem unschuldigen Tier! Einem Tier, das ungefragt einfach aus Sensationslust und Geldgier hinter Gitter gesteckt, eingesperrt, unter wider-natürlichen Umständen gehalten und ausgestellt wird. Einfach WIDERLICH!

Das Gewissen soll alle plagen bis an IHR Lebensende, die Mörderinnen der Tiere sowie die Zooleitung und die Verantwortlichen der Stadt Krefeld! Sich die Schreie der ohnmächtigen Tiere vorstellen zu müssen! Sie haben an den Stäben der Käfige gerüttelt, es gab kein Entkommen und schliesslich sind sie brennend zu Boden gesunken. Einfach ENTSETZLICH und WIDERWÄRTIG, diese Vorstellung.

Und nur, weil die Menschen ihnen dies antun, weil die Menschen, trotz Verbot, sich an keine Ordnung halten können. Weil die Menschen ihr idiotisches Geböllere neben dem Zoo ablassen, was sowieso verboten gehört, denn die Tiere leiden unter dem Geknalle, dem Rauch, dem Gestank, dem Gegröle der Masse- und dann ermordet man sie auch noch!

Nun kommen wir noch zur Tierhaltung in Zoos ganz allgemein.

Zoos rechtfertigen ihre Existenz immer damit, dass sie „zur Arterhaltung“ beitragen. Damit rechtfertigen sie, dass Tiere, Lebewesen wie wir Menschen auch, die ein Anrecht auf ein selbstbestimmtes, freies Leben unter den bestmöglichen Umständen haben, in Käfigen, bestenfalls grösseren Hallen oder Gehegen gehalten werden, in denen kein einziger Mensch leben möchte oder würde.

Zoos machen sich selbst und uns allen damit aber etwas vor. Der Mensch nimmt sich das Recht heraus, da die Vermehrung seiner eigenen Art schon lange ausser Kontrolle geraten und in Dimensionen gestiegen ist, die einfach unerträglich für ALLES LEBEN AUF ERDEN geworden ist, die Anzahl Tiere nach eigenem Gusto und Bedarf zu regulieren.

Alles, was in der Natur lebt, in Wald und Wiese, Ozean und Fluss, Urwald und Savanne, wird abgeknallt und eliminiert, um dem Unwesen „Mensch“ Platz zu machen, den nun schon fast 8 Milliarden Menschlein (Tendenz steigend), die sich von den Eismeeren bis in die heissesten Wüsten hinein ergiessen, rücksichtslos, über alle anderen Lebewesen hinweg.

Und dann werden mit den Tieren, die der Mensch am liebsten ganz ausrotten würde – was ihm in zu vielen Fällen schon grandios gelungen ist – auch noch die menschliche Geld- und Sensationsgier befriedigt, indem man sie in absolut unzureichende Gehege steckt und von der zahlenden Masse Mensch besichtigen lässt. Kein einziges Zoogehege, weltweit, ist wirklich artgerecht. Es ist im besten Fall Augenwischerei, im schlechteren absolut unentschuldbare Tierquälerei.

Man kommt dann mit Ausreden wie:

  • In der Natur sterben die Tiere viel früher, als im (gut geführten) Zoo.
  • Ohne uns und unsere Zuchtprogramme gäbe es keine Geparden, Löwenäffchen usw, usw mehr.
  • Ein Zoo hat einen Bildungsauftrag. Ohne Zoo könnte man Kindern kein Verständnis für Tiere beibringen.

Alles fauler Zauber. Die Tiere in der Wildnis sterben aus, weil der Mensch sie umbringt, ihnen den Lebensraum nimmt, sie nicht in seiner Nähe duldet. Tiere in der Wildnis leben so lange, wie es dort natürlich ist. Sie haben das Leben, für das sie geschaffen sind und nicht eine künstlich erzeugte, sie in ihrem natürlichen Leben einschränkende Umgebung. Dagegen helfen weder Zuchtprogramme noch regelmässiges Füttern.

Zoos, die ihre Tiere nicht einmal davor schützen können und wollen, lebendigen Leibes verbrannt zu werden, schaden der Arterhaltung noch weitaus mehr, als wenn es sie gar nicht gäbe. Sie bewirken also genau das Gegenteil von dem, was sie als Rechtfertigung für ihre Existenz anführen.

Kindern kann man heutzutage mit Filmmaterial und Erziehung, mit Tierbeobachtungen in der freien Natur Respekt, Achtung und Liebe vor und zu Tieren beibringen. Dazu braucht es keinen Zoo. Auch keinen Streichelzoo. Es ist eine Frage der Haltung den Tieren gegenüber.

Beispiel Zoo San Diego: An einem Tag, an dem vor allem Schulklassen den Zoo besuchten: Die Hölle war los! Die Hölle für die Tiere, als Tausende von kleinen, unerzogenen Menschlein vor den Käfigen und Gehegen der Tiere herumhüpften, schrieen, sich wie Idioten aufführten, an Fensterglas klopften usw, usw. Respekt und Achtung den Tieren gegenüber?? Keineswegs. Das ist Erziehungssache und gelingt auch schon auf einer Blumenwiese, auf der man Schmetterlinge beobachten kann. Nur gibt es das ja fast nicht mehr (Grund siehe oben).

Zu unserem dritten Punkt:

Diese Missachtung des Tierwohls, dieser Brand geschah in einem Land wie Deutschland, in einem Staat wie Nordrhein-Westfalen. In Deutschland, sollte man meinen, ist einerseits alles bis auf den hinterletzten, kleinen Futzelparagrafen geregelt, aber man verbietet zwar den Gebrauch von Himmelslaternen, den Verkauf dieser Brandverursacher jedoch nicht.

Es ist ein Land, das ständig über die eigenen Paragrafen und Regulierungen stolpert, wo aber andererseits das Unrecht der Anarchie, der Strasse, herrscht, wo jeder Idiot macht was er will, Gesetze ausser Betrieb sind und/ oder nicht durchgesetzt werden. Polizisten, die „Ordnungshüter“ werden mit staatlicher Billigung auf den Strassen niedergeknüppelt von Anarchisten, jeder zündelt und brennt und mordet wie er will, der Staat steht hilflos daneben und seine Vertreter murmeln etwas von „Spaltung“. Mehr nicht.

Die Jungen beschimpfen die alte Generation als „Umweltsau“, hüpfen einerseits „für’s Klima“ auf den Strassen herum, andererseits blasen sie an Silvester derart viel Feinstaub, CO2 und sonstigen Dreck in die Luft, wie die meisten der älteren Generation es nicht einmal in einem ganzen Jahr tun. Niemand kehrt erst einmal vor der eigenen Haustüre und schaut, dass dieses umweltschädigende und das Tierwohl ganz allgemein beeinträchtigende Verhalten der Silvesterknallerei abgeschafft wird.

Diesen Oberheuchlern ist es egal, wenn Tiere gequält oder sogar ermordet werden. Hauptsache, man hat „Spass“. Der Lärm und Gestank, das Geschrei der Menschenmasse, die wohl zuallermeist aus der angeblich so „umweltbewussten“ jüngeren Generation besteht und die Dummheit, die GRENZENLOSE DUMMHEIT AUF ALLEN SEITEN, die dabei demonstriert wird, die sogar Morde an Tieren billigend in Kauf nimmt, ist ein einziger Skandal und in Bezug auf Tiermord auch ein Verbrechen.

Und Zoos an sich gehören verboten! Absolut, zumindest solange man dort nicht wirklich für das Tierwohl sorgen kann und dieses Wohl ins Zentrum stellt, statt Geldmacherei, Geldgier und Sensationslust. Und das Alles mit billigen Ausreden schönfärbt.

Der Zoo Krefeld erhält nun, so hört man, viele Geldspenden, damit er ein neues Affenhaus aufbauen kann. Wohl um die nächste Generation der armen Tiere zu verbrennen? Ein Zoo, der nicht sicherstellen kann, dass den Tieren nichts geschieht, ist kein Zoo und sollte deshalb auch nicht wieder Gewalt über ihm hilflos ausgelieferte Tiere bekommen.

Die Menschen legen nun Plüschäffchen , Kerzen und Blumen vor den Zoo. Das macht die verbrannten Tiere weder lebendig noch mindert es die Qualen, die sie litten. Das ist wieder einmal so ein rührselig, scheinheilig, sentimentaler Quatsch, um menschliche Grausamkeiten und Dummheiten zu übertünchen und das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.

Man sollte lieber den Verstand walten lassen und einen anständigen, tiergemässen Umgang mit Tieren, und Rechte für Tiere fordern.

  1. -3. Januar 2020