Wir Gratulieren!

Wir müssen heute doch noch kurz dem Märchenopa Seehofer gratulieren. Das ist nur fair, müssen wir ihn doch wirklich meist nur kritisieren.
Was hat er fertig gebracht? Erreicht?
Wow, wahrhaftig und tatsächlich die Abschiebung dieses kriminellen Miri Gangsters in den Libanon!
Die ZWEITE ABSCHIEBUNG! Denn nach der ersten, die laut deutscher Medien 65’000 (fünfundsechzig TAUSEND) EURO gekostet hat – sofern die lieben Medien die WAHRHEIT schreiben, was ja jeweils mehr als unsicher ist – war er ja gleich wieder im Land.
Und sein Anwalt (was das wohl für ein Charakter ist??) verlangte gleich wieder Asyl für einen Typ, der X Verbrechen in DE auf dem Kerbholz hat, der abgeschoben und mit Wiedereinreiseverbot belegt war und wie ein Stehaufmännchen gleich wieder einreiste. Die Frechheit muss einer erst mal besitzen.
Item, diesmal fackelte der Märchenopa nicht lange und sogar – oh Wunder über Wunder – die deutsche Gerichtsbarkeit, die ja so viel Verständnis für so arme kriminelle Würstchen hat, dass darüber meist das Verständnis für deren Opfer weit abgeschlagen auf der Strecke bleibt, schloss sich ihm an und sagte: ABSCHIEBUNG!
Okay, der deutsche Steuerzahler wird nochmals um 65’000 Euro erleichtert für die zweite Abschiebung innerhalb weniger Wochen. Und der Kerl wurde angeblich prompt nach Libanon geflogen.
Mal sehen, wie lange er weg bleibt. Bis übermorgen vielleicht? Sollen wir Wetten darauf abschliessen??
Aber dennoch: Ehre, wem Ehre gebührt.
Der Märchenopa hat sein Bestes gegeben. Damit hat er natürlich gepunktet – bei den (AfD) Wählern vielleicht, kommt drauf an, wie lange der Typ wegbleibt.
„So, meine Herren und Damen Kolleginnen von der CDU-Partei macht man das“, reibt Seehofer sich die Hände. „Abschiebung, ohne mit der Wimper zu zucken.“
Und um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, verlangt Seehofer die Abschiebekosten zurück. Vom Miri. Weil ein zweiter Abschiebling (ja, neues Wort, von uns erfunden) im Privatjet sitzen durfte/ musste, „nur“ die Hälfte, also 65’000: 2 + 65’000 = ?? Eine Menge Geld.
Kein Wunder müssen die Deutschen immer noch den „Soli“ zahlen. Den reicheren bleibt er ja erhalten. Klar doch, bei DEN Abschiebekosten.
Denn dass der Miri-Gangster das Geld eines fernen Tages, vielleicht, eventuell auch einmal zurück zahlen könnte, gehört nun definitiv wieder in den Bereich der goldspinnenden Müllerstochter. Ganz ohne Märchen kann der Märchenopa es eben doch nicht machen.
Was für Möglichkeiten hat er denn realiter an das Geld des Miri zu kommen? Und freiwillig zahlt dieser Mensch den Betrag garantiert nicht.


Die deutschen Steuerzahler dürfen sich dagegen auf dem harten Boden der Tatsachen und Fakten die Augen reiben: „Aha, DAFÜR wird unser schwer erarbeitetes Geld ausgegeben. Für Super De -Luxe – Abschiebeflüge nach Libanon. Gesamtkosten Miri: 130’000 EURO. Da spielt es keine Rolle, dass noch ein zweiter Abschiebling mit im Jet sitzt. Mit der Lufthansa ist man von München nach Beirut, nur Hinflug, mit Euro 339 dabei. Natürlich nur falls bei der Lufthansa nicht gerade mal wieder gestreikt wird. Das scheint deren Lieblingsbeschäftigung zu sein. Fairerweise muss man natürlich noch, sagen wir mal drei, Retourtickets für die Begleitpolizei miteinberechnen (ca 3×700). Macht aber immer noch weniger als 3’000 Euro für alle zusammen.
Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch Herr Seehofer, für diese wirklich vertrauensbildende Massnahme!!! War auch höchste Zeit! Und das neu gewonnene Vertrauen wird garantiert erhalten bleiben bis zur nächsten Wiederkehr solch eines Wiedergängers. Oder bis zur nächsten Märchenstunde.

Ganz schön clever, der Seehofer, nicht war? Er hat realisiert, dass die Groko NULL Vertrauen mehr in der Bevölkerung geniesst. Unter anderem und vor allem, wegen der Spässchen, die sich diese Regierung bezüglich Einreisender aus dem Nahen Osten und Afrika erlaubt. Und die Bürger/innen dafür zahlen lässt. Da ist es schon mal gut, wenn der Seehofer und seine Kumpels von der Regierung so tun, als bewirkten sie etwas in die richtige Richtung…
Diese supertolle, grossartige ENTSCHLOSSENHEIT ist auf alle Fälle schon mal ein winzig kleines, zaghaftes Babyschrittchen in die richtige Richtung. Nur weiter so! Ein kleines Schrittchen vor’s andere. Und wenn sie nicht gestorben sind, erleben unsere Urgrosskinder vielleicht mal ein positives Ergebnis davon.

(25. Nov. 2019)