Die Retterin aus aller Not

Deutschland kreiert Halbheilige am Laufmeter.

Will man die Goldmedaille im Gutmenschentum gewinnen? Die Weltmeisterschaft in Höherer Moral? Die man natürlich weltweit als einziger gepachtet hat, bzw von der man als einziger etwas versteht. Alle anderen über 190 Länder der Welt wissen nun mal nicht wie echte Moral geht. Und dass diese immer und überall an vorderster Stelle zu stehen hat. Vor den Eigenschaften Verstand, Common Sense, Vernunft, Verantwortungsbewusstsein und anderen.

Die neueste Halbheilige ist C R. Sie hat sogar die kleine Greta geschlagen, die wohl Sommerpause macht. Auch in Schweden gibt es Sommerferien.

C.R. fordert, alle Lager in Libyen sofort und auf der Stelle zu leeren und die dort hausenden 500’000 Menschen blitzschnell nach Europa zu bringen. Allesamt und lieber gestern als heute.

Das seien wir der afrikanischen und mittelöstlichen und bangladeshi und pakistanischen und afghanischen usw Menschheit schuldig, von wegen unserer sehr, sehr bösen Vorfahren, die Kolonialismus betrieben haben.

Soll das nun so umgelegt werden: Je mehr Kolonien seit dem 16. Jahrhundert bis in die 60er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hinein ein europäischer Staat besass, desto mehr von den 500’000 muss ein Land aufnehmen? Und die Südstaaten der USA mehr als die Nordstaaten, von wegen Sklaverei und so?

Die Briten dürfen sich freuen. Brexit bewahrt sie damit vor dem Schlimmsten.

Ja, du liebe Halbheilige – und dann???

Wenn die libyschen Lager leer sind??

Was geschieht dann?

Es kann prophezeit werden, mit 100%er Wahrscheinlichkeit, dass sich diese grässlichen Lager dann schneller wieder füllen als man „Migrant“ sagen kann. Obwohl theoretisch der letzte und hinterste Mensch in Afrika oder sonstwo auf der Welt, dem Handy-sei-Dank, genau weiss, was ihn/ sie in Libyen erwartet.

Ruckzuck wird die nächste Million, und danach wieder eine neue Million oder zwei, oder drei, oder 41….oder 180 … in den Lagern sitzen, mit Aussicht aufs verführerische Mittelmeer, auf die Seenotretter, die einen ganz, ganz gewiss aus allem afrikanischen und sonstigem Ungemach erretten werden.

Sie müssen nur schnell genug vor Ort sein, diese Notretter. Aber lieber wäre C.R. und ihrer Entourage natürlich solch ein kleiner Fährdienst: Afrika-Europa direkt mit möglichst grossen Fähren, damit es schneller geht und die Überfahrt sich auch von der dabei ausgestossenen Menge CO2 her wirklich lohnt.

Den Abfahrts-Hafen müsste man noch aushandeln, irgendwo in Tunesien vielleicht, das nicht gar so unfreundlich ist wie Libyen. Oder Marokko? Und dann gleich nach Gibraltar? Und von dort per ÖV, falls man das den armen Migranten zumuten kann, oder sonst besser per Flugzeug (trotz CO2) in den europäischen Aufnahmestaat, der entweder per Losentscheid ausgewählt wurde (faire Sache) oder danach, wie viele Menschen vom jeweiligen europäischen Land zur Kolonialzeit im jeweiligen afrikanischen Land, oder mittelöstlichem Land, oder Indien, Pakistan, Bangladesh usw unterdrückt wurden (noch fairerer Entscheid). Da wäre DE fein raus: die hatten nur so ein paar Kolonien und die nicht einmal besonders lang.

Aber – und dies ist die Hauptsache: alle, alle, alle dürfen nach Europa bzw in die USA. Dabei könnte man ja per DNA Analyse feststellen, wo in den USA schon Verwandte, also Nachfahren von ehemaligen Sklaven, wohnen und die Verwandtschaft dann dorthin nachkommen lassen per Fähre oder Flugzeug (extrem faire Sache).

Ironie beiseite. Was wären die Folgen?

Afrika würde sich leeren, nur die Allerärmsten blieben dort zurück. Die Schlepper und die „Seenotretter“ könnten den Andrang wohl kaum bewältigen und das schon volle Europa (die meisten europäischen Länder – was man ganz einfach im Internet nachschlagen kann- haben pro Quadratkilometer mehr Einwohner als die allermeisten afrikanischen Staaten) würde komplett überfüllt. Die Sozialsysteme Europas würden komplett zusammenbrechen. Eine unglaubliche Armut würde sich ausbreiten, mit allen Folgen, die solche Armut mit sich bringt.

Wer, bitte sehr, würde für all die Armen, meist Ungebildeten, auf dem europäischen Arbeitsmarkt Untauglichen aufkommen? Etwa die lieben Seenotretter und ihre Familien? Oder Merkel und CO, also die europäischen Politiker, die solche Ideen toll finden, solange sie nicht ihre eigenen Heime zur Verfügung stellen müssen? Oder die unverbesserlichen, unbelehrbaren Hohenzollern, die wieder nach Schlössern gieren? Sie könnten diese ja den Migranten zur Verfügung stellen. Ein paar von den ankommenden Millionen hätten schon Platz dort drin.

Bei allem Verständnis für die Seenotretter, das ist der grösste Blödsinn, den wir schon lange gehört haben. Und diesbezüglich sind wir nun wirklich an Etliches gewöhnt, seit Merkels „Willkommenskultur“. Europa würde in immer mehr und mehr und mehr Ankommenden versinken. Millionen Afrikaner stehen schon in den Startlöchern nach Europa. Das wirklich allerletzte, was wir brauchen, ist, sie auch noch dazu zu ermuntern, zu Millionen via Libyen oder Tunesien oder Marokko oder sonst einem Staat sich an die Gestade des Mittelmeers zu begeben, um von selbsternannten Rettungsengeln und Halbheiligen nach Europa geschifft zu werden.

Wie stellt C.R. sich das denn vor? Europa würde sich so zum Armenhaus, zum Irrenhaus der Welt verwandeln. Es gäbe grenzenlose Armut, Unruhen, Bürgerkriege, und, und, und. Das kann kein vernünftiger Mensch wollen. Weder der Welt, noch Europa und schon gar nicht Afrika würde dadurch auch nur im geringsten geholfen. Im Gegenteil. Hilfe, die immerhin noch von Europa ausgeht, würde damit komplett zum Erliegen gebracht. Der gesamte Kontinent in ein absolutes Desaster gestürzt und Afrika dazu.

Die Halbheilige und ihre Klaqueure sollten einmal ihren Verstand zu gebrauchen versuchen, der wohl ziemlich eingerostet ist, bei all dem Salzwasser, dem sie ausgesetzt sind.

Der Bürgermeister und Grün-Anti-Grüne B.P. hat auf Facebook gepostet, was er von dem Unsinn hält. Nämlich Nichts! Und das ist gut so und Palmer hat sich wieder einmal als ein Mensch der Vernunft und der Intelligenz präsentiert. Auch wenn die Grünen ihn deswegen womöglich mit einem Bannstrahl belegen werden.

Fakt ist: Seit die privaten Rettungsboote weitgehend konfisziert wurden, ertrinken wesentlich weniger Menschen im Mittelmeer. Denn auch die Schlepper wissen, dass sie die Menschen nur davon überzeugen können in solch ein Klapperboot einzusteigen, wenn in nicht allzu grosser Distanz ein sogenanntes Seenotrettungsschiff auf sie wartet.

Kein Mensch will Menschen ertrinken lassen. Aber die Idee, immer mehr und mehr Menschen zur Überfahrt zu ermuntern oder sogar direkt nach Europa zu holen, ist derart schwachsinnig, dass man sie eigentlich gar nicht diskutieren sollte.

Man muss Afrika helfen, ja. Aber nicht mit Fähr- oder Schleppdiensten. Vielleicht könnten diese Gutmenschen mal ihre Intelligenz und Erfindungskraft einsetzen und nutzen und nach einer besseren Lösung suchen, als ganz Afrika zu ermuntern, nach Europa umzusiedeln.

Readon hat schon lange Lösungen vorgeschlagen und diese an Politiker geschickt. Wir werden sie gelegentlich hier wiederholen.

18. Juli 2019